Mein Kompliment an Joerg - mit Tschaikowsky laesst sich in der Tat sehr gut arbeiten. Oder sagen wir es einmal so: arbeiten und recherchieren. Schliesslich habe ich ja nicht die ganze Zeit lang ausschliesslich nur gearbeitet (obwohl ich, wenn ich das gerade eben richtig verstanden habe, einem Problem, welches ich bisher hatte, auf die Spur gekommen bin).

Um die bereits in Bonn begonnene Suche nach einer Reihe von Science-Fiction Klassikern weiterzufuehren, habe ich eben nochmal Overnet aus Demon Seed losgelassen und siehe da: sowohl der Text als auch eine Hoerbuch-Version sind erhaeltlich. Klar, dass ich direkt ein Download angeworfen habe. Hoffe nur, dass dies auch ohne groessere Umstaende klappt. Phase IV hingegen konnte ich noch immer nicht ausfindig machen, aber da werde ich einfach nochmal weiter Ausschau halten muessen.

Das Institut ist wirklich ziemlich leer um diese Zeit, was doch eine andere Erfahrung ist als in Bonn, wo ja fast zu jeder Tages- und Nachtzeit zumindest irgendwer zugegen ist. Aber was das betrifft, so sind die Gewohnheiten hier Holland definitiv anders, als dies in Deutschland der Fall ist. Heute Nachmittag habe ich ja noch in dem netten Buch gelesen, welches ich hier zu Einstellung gekommen habe: Arbeiten in Holland als Auslaender (oder zumindest so aehnlich). In dem Buch wird ein Einstieg gegeben in die hollaendische (Arbeits-)Kultur, was auf jeden Fall sehr interssant ist, weil hier doch einige Dinge recht fundamental anders funktionieren, als dies in Deutschland der Fall. Was hier ganz gross geschrieben wird, ist das gemeinsame Erarbeiten von Entscheidungen; der Weg fuehrt hier ueber die beruechtigten Meetings hin zu einem Plan (welcher dann aber genau definiert wer bis wann welche Aufgabe zu erledigen hat, damit die Sache, um die es geht, erreicht werden kann). Ich muss bei Gelegenheit mal ein paar Dinge daraus zitieren … jetzt aber werde ich erst einmal was dafuer machen, damit das Knurren meines Magen endlich aufhoert.