Diese abendlichen Besuche sind doch in der Tat immer sehr informativ. Da diese ganze Wohnungsgeschichte langsam immer enger wird, habe ich unseren Housekeeper eben noch mal drauf angesprochen. Ergebnis: noch einmal zwei Tips (wovon ich allerdings leider nicht alles direkt morgen umsetzen kann, weil die entsprechende Ansprechpartnerin morgen nicht im Hause ist). Ferner muss darf ich auch nicht vergessen die Franzoesin zu fragen, die hier ebenfalls im Raum sitzt; wie mir Fritz berichtete sucht diese naemlich zusammen mit ihrem Freund eine andere Wohnung, so dass die, in der beide derzeit noch wohnen frei wird. Frage nur in welchem Zeitraum? Also - nicht vergessen.

Wenn alle Stricke reissen, muss ich mich im Zweifelsfall halt fuer die Uebergangszeit in einer Ferienwohnung hier einquartieren. Dies scheint soweiso eine denkbare Loesung zu sein, weil mir eben gesagt wurde, dass diese durchaus bis zu zwei Jahre vermietet werden. Waere doch brauchbar, oder? Fritz wollte aber noch einmal bei einem Kollegen nachfragen, wie der diese Moeglichkeit aufgetan hatte und wo ich am besten anfragen sollte.

Ok, ok, den ganzen Spuk haette ich jetzt nicht, wenn ich direkt bei der Wohung zugeschlagen haette, die man mir noch vor meiner Ankunft hier angeboten hat. Wenn ich mir allerdings in Erinnerung rufe, fuer was ich dann gut 430 Euro im Monat bezahlt haette, dann schaue ich mich wohl doch besser noch ein wenig um. Die Bude war fuer den Preis wirklich nicht in einem akzeptablen Zustand, vor allen Dingen nicht, wenn ich mir vor Augen fuehre, fuer welchen Preis Katrin ihre Wohnung bezieht. Zwischem den Zustand der Einrichtung liegen da wirklich Welten. Zum einen haette ich erst einmal Unmengen Kraempel rausschmeissen muessen (wenn das ok gewesen waere),damit ich meine Sachen unterstellen haette koennen. Zum anderen waere meiner Meinung nach anschliessend eine umfangreiche Renovierungsaktion faellig gewesen. Ich meine da haette man wirklich noch einmal richtig Arbeit reinstecken muessen, um Waende, Decken, Elektro, etc. in einen akzeptable Zustand zu versetzen. Ich meine sowohl Sperrbaum als auch Muelheimer Strasse hatten ja schon einige abenteuerlichen Konstrukte in Sachen Elektro und Sanitaer auf Lager - aber das hier waere dann ein ‘Best of’ geworden. Und wenn ich bedenke, dass ich wirklich allen Kram aus meiner Bude in Bonn, plus den Regalen (die noch bei Joerg stehen) und all den Kisten die noch in Honnef lagern, unterbringen muss, dann kann ich nicht endlos nach unten Kompromisse machen. Vor allen Dingen waere es auch vielleicht doch mal wieder ganz nett, Arbeits- und Schlafbereich zumindest ein klein wenig zu trennen. Mal ganz abgesehen davon, dass auch die Musikausruestung wieder aufgebaut sein will!

Was lernen wir also daraus? Keine Zeit verschenken und ueber alle nur erdenkbaren Kanaele suchen.

Vorher verschwinde ich aber von hier, damit ich noch ein Kapitel Possession lesen kann (ein wenig mehr Zeit fuer eine groessere Anzahl Seiten am Stueck waere natuerlich schoener, aber ich habe mir ja fest vorgenommen nicht mehr regelmaessig so endlos lange des Nachts aktiv zu sein). Ok, mit diesen Ausfuehrungen endet also der Bericht vom heutigen Tage.