Also, wenn ich nicht recht genau wüßte, daß das Datum nicht ganz das passende ist, so würde ich glatt diesen Tag unter das Motto ‘Weiße Weihnacht’ stellen. Zumindest ist hier alles auf Winter eingerichtet: draußen liegen sicherlich fünf Zentimeter Schnee, die seit gestern Abend gefallen und auch liegengeblieben sind. Dementsprechend ist Vorsicht angebracht auf dem Weg hier zum Institut, schließlich ließ anhand der Spuren auf dem Überlandweg schon ablesen, daß dort einige Fahrzeuge bereits einen kleinen Tanz aufgeführt haben. Gut, dem wollte ich sicherlich nicht gleichtun, so daß ich es ein wenig langsamer als gestern angegangen bin. Angenehm an der Situation heute morgen aber: kaum Wind, so daß es doch sehr schön ist, durch die weiße Landschaft in den anbrechenden Tag zu fahren.

Allerdings ist mir heute morgen dann doch mal ein kleines Mißgeschick unterlaufen. Will heißen, nach etwa einem Kilometer ist mir aufgefallen, daß ich mir nicht so ganz sicher war, ob ich denn nun wirklich den Schlüssel für das Institut eingesteckt hatte. Gut, wie aus diese Einleitung schon abzusehen ist, war dies natürlich nicht der Fall - also umdrehen und wieder zurückradeln. Nun, auch das war prinzipiell kein wirkliches Problem, kostet halt nur Zeit. Und warum dieser Umweg? Das kommt davon, wenn man Schlüssel nicht direkt auf den Küchentisch legt, sobald man die Wohnung betritt. Wechselt man nämlich die Hose, dann kann es doch schon einmal leicht vorkommen, daß der Inhalt der Taschen die Umstellung nicht mitmacht und seelenruhig an seinem alten Ort verbleibt. Naja, kein Drama, nur eine Fehlplanung.

Ach so, der nochmalige Abstecher in die Wohnung hat mir dann noch einmal einen Blick auf die Uhr ermöglicht, so daß ich mit recht großer Sicherheit sagen kann, daß selbst bei Wetterbedingungen wie heute (bzw. Straßenverhältnissen) etwa 15 Minuten eine realistische Zeit für den Weg hier zu ASTRON sind. Ich finde das ist vollkommen ok.