Hm, ich glaube derzeit erleben wir wieder einmal einen der klassischen Fälle von Wechselwirkung zwischen Fiktion und Realität. Die Tatsache, daß ich mich zuletzt über Bridget Jones’s Diary hergemacht habe - seit dieser Nacht bin ich durch, drei Kapitel statt des beabsichtigten einen - komme ich doch wohl wieder ein wenig mehr auf den Geschmack regelmäßig Eindrücke oder einfach nur alltägliche Begebenheiten aufzuschreiben. Nicht daß ich jetzt ebenfalls in Richtung einer Veröffentlichung denken würde, aber ein wenig mehr Buchhalten - vor allem in Lebensabschnitten wie diesem – kann wohl nicht schaden. Wäre schon schlimm, wenn ich nachher wieder feststellen müßte, daß ich garnicht weiß, wo die Zeit geblieben ist bzw. was ich derweil gemacht habe (das passiert ansonsten ja scließlich schon häufig genug).

Ich habe eben beschlossen, mal eine Essenspause einzulegen, damit ich wenigstens auf meine zwei Mahlzeiten pro Tag komme. Mittagessen habe ich unter den Tisch fallen lassen, weil ich da noch unbedingt mit dem Paper weiterkommen wollte, welches Stefan mir zu lesen gegeben hat. Durch bin ich damit zwar inzwischen, aber so wirklich zufrieden noch nicht. Aber das wird jetzt wohl der Punkt, wo auch von mir erwartet wird, daß ich eigene Ideen beisteuere. Nun, mal schauen, was sich da machen läßt.

Heute ist Heino aus Bonn eingetroffen und hat mich erst einmal von seinem Schreibtisch verjagt (ok, das war erst einmal eine Behelfslösung). Danach haben wir aber direkt schon mit Überlegungen/Planungen begonnen, was jetzt die weiteren Schritte betrifft. Für Freitag haben wir daher ein Meeting angesetzt, damit Andreas Nigl und ich eine Einführung in die hier geschriebene Software für die Teststation bekommen. Anschließend wird es dann auch wohl recht schnell losgehen eigene Sachen zu schreiben. Da ist jede Menge Neuland dabei - aber ich denke mal das, zusammen mit der Arbeit in der Gruppe, wirkt eher stimulierend. Etwas das ich in der Weise in Bonn nicht hatte.