Sonntag Nachmittag und endlich mal wieder ein klein wenig Zeit, um ein paar Zeilen in den Rechner zu hacken. Ich meine, ich kann ja nicht die ganze Zeit zuhause rumhängen, oder? Und außerdem wird es mal langsam Zeit einen Report in Sachen Umzug einzureichen.

Also, wie bereits schon einmal angemerkt gab es im Vorfeld ein kleines Problem mit dem Führerschein. Will heißen der Mensch in dem Autoverleih wollte meinen Führerschein nicht akzeptieren, weil dieser in einem Zustand war/ist, der nicht unbedingt besonders vertrauenserweckend ist. Zwischenzeitlich hat das gute Stück mindestens einmal eine Waschmaschine von innen gesehen, was - im Gegensatz zu der anderen Wäsche - eher dazu geführt hat, daß die Farben nicht besser geworden sind. Daneben hat die Wasserbehandlung sich nicht unbedingt positiv auf die Bindung zwischen Photo und Papier ausgewirkt. Point: “Sorry, diesen Führerschein kann ich nicht akzeptieren.” Was also machen? Netterweise meine Fritz Möller dann direkt: “Kein Problem, wir schreiben das auf meinen Namen.” Aber auch das hatte zunächst noch einen Haken, nämlich: langer und tiefer Griff in die Jackentaschen… kein Führerschein dabei. Also sind wir noch einmal die 15 Kilometer zurück nach Dwingeloo um wenigstens einen Satz gültiger Papiere vorweisen zu können. 30 Kilometer und eine Weile später: gültige Papiere und endlich Zugriff auf einen Leihwagen.

Auch wenn die ganze Aktion mit allen Umwegen ein ganzes Stück länger gedauert hat als ursprünglich geplant, so war auf jeden Fall noch ausreichend Zeit um vor dem Eintreffen der Family noch mal einen Zwischenstopp im Institut einzulegen und noch ein paar Zeilen Code zu hacken. Den Ankündigungen nach war mit dem Eintreffen der Sippe wohl kaum vor halb neun zu rechnen, so daß also in der Tat noch ausreichend Zeit übrig war, um ein wenig zu arbeiten und anschließend in die Wohnung zu fahren um mit dem Packen zu beginnen. Als die Meute hier eintraf, waren eine Reihe Dinge schon wieder zurück in den Kartons.

Der eigentliche Umzug am Samstag begann mit dem (normalerweise vollkommen unzeitgemäßen) Aufstehen noch vor sieben Uhr. Schnelldurchlauf durch’s Bad, ein paar Bissen essen und dann Beginn des Einpackens. Ging recht schnell, zum einen weil der Weg von der Wohnung zum Wagen nur ein paar Schritte waren, zum anderen natürlich auch, weil noch ein Großteil der Sachen eingepackt war. Wie sich herausstellte waren die kompletten Materialien wirklich sehr platzsparend in dem kleinen Zimmer auf der ersten Etage untergebracht, so daß erst beim heruntertragen wieder sichtbar wurde, was da so alles herumstand. Ging aber wirlich alles recht schnell, so daß wir noch vor zehn Uhr (wenn mich meine Erinnerungen da nicht komplett im Stich lassen) in Richtung der neuen Wohnung aufgebrochen sind. Dort angekommen ging es eigentlich nur erst einmal darum alles von dem Wagen in die Wohnung zu verfrachten, damit wird den Wagen noch vor Mittag wieder zurückbringen konnten (was dann die Abrechnung erheblich vereinfachen würde). Alles kein grundsätzliches Problem, nur der kleine Haken daß die Treppe in das Obergeschoß hier noch einmal um einiges steiler ist, als dies bei der Übergangswohnung der Fall war. Unglücklicherweise mu0ten gerade einige der etwas unhandlichen Dinge durchh diese Nadelöhr; so etwa der Schreibtisch, die Unterschränke und alle Musikinstrumente (was bei der Klarinette natürlich weit weniger ein Problem darstellt, als dies bei dem E-Piano der Fall ist). Aber - alles ist heil an den Ort gekommen, wo es hin soll (zumindest bis zu dem Zeitpunkt an dem ich einen Rappel bekomme und anfange irgendetwas umzustellen).