Schade, schade, keinen Jupiter-Burst heute Nacht. Philippe hat sich viertel nach elf gemeldet und das Ende der Messungen in Nancay bekanntgegeben. Demnach gab es in der Tat weitaus weniger Aktivitaet - will heissen eher keine - als urspruenglich erwartet. Warum dies der Fall war, defuer gibt es wohl bereits einige gute Hinweise - im Laufe des Freitag sollte es aber mehr Informationen dazu geben. So ist aber jetzt schon klar, dass wir bald wieder einen Versuch starten wollen, dann hoffentlich mit mehr Erfolg.

Mit leeren Haenden sind wir aber alle wohl nicht aus dem Abend hervorgegangen: so haben wir hier (oder sollte ich besser sagen: habe ich) zumindest vier oder fuenf Datensaetze aufgezeichnet, ueber die wir uns dann hermachen koennen. Ist auf jeden Fall einen Versuch wert, mal zu sehen, ob sich Jupiter nicht doch vielleicht irgendwo auf einer Karte finden laesst. Vor diesem Vorhaben steht aber allerdings erst einmal das durch die Gegen schaufeln der Daten: da waren drei Datensaetze mit 1 Giga-Samples pro Antenne dabei. Bei 16 Bit pro Sample sind das immerhin stolze 2 GB pro Antenne, das noch mal 48 Antennen - dann haben wir die Datenmenge fuer eine einzige Messung. Da dauert allein schon das Umkopieren auf den ITS Computern eine Weile; die Daten liegen halt auf den Datenerfassungs-PCs verstreut herum und muessen auf den zentralen Rechner verschoben werden - anschliessen geht es dann via Netz nach hier auf meinen Rechner. Mal gespannt, wie viele Stunden diese Aktion dauern wird.