Ok, ich hatte letzte Nacht noch versprochen ein paar Bemerkungen zu den Umbauplaenen nachzureichen - ich denke mal, dass dies jetzt eine gute Gelegenheit ist, dies in der Tat zu machen…

Das obige Bild ist ein Ausschnitt des Bauplanes, welcher fuer die Umgestaltung der ehemaligen Bibliothek aufgesetzt wurde. Da wir hier - und das erst nicht seit gestern - knapp an Bueroplatz sind, wurde der Plan gefasst die Zeit bis zum Erweiterungsbau dadurch zu ueberbruecken, dass intern einige Aenderungen vorgenommen werden, damit weitere Leute untergebracht werden koennen. Eine der Massnahmen war z.B., dass ein Teil des Gaestehauses in Bueros umgewandelt wurde; die Raeume in der Haelfte zum Parkplatz hin, wurden entsprechenend umgebaut und werden jetzt entsprechend genutzt. Ein aehnlicher Missbrauch ereilt auch die Bibliothek. Die Bucher und Magazine sind schon Anfang Oktober hier oben ausgezogen und in die Vorhalle des JIVE Korrelators gebracht worden; das ist alles andere als ein einladender Platz zum Lesen und definitiv einer Bibliothek nicht wuerdig. Der Hintergrund dieser Massnahme ist aber, den dadurch freiwerdenden Innenraum fuer die Einrichtung weiterer Bueros zu nutzen. Gerade dies hat diese Woche begonnen; insgesammt werden wohl fuenf Bueros und ein kleiner Konferenzraum aus dem Lesesaal entstehen. Daneben gibt es aber noch das Magazin, in welchem bisher die laenger zurueckliegenden Jahrgaenge diverser Journals gelagert wurden - dies, so der Plan, wird mein Buero. Gut ich werde dort wohl nicht ganz allein sitzen, aber ein moeglicher Platz ist eher nur fuer Besucher gedacht (z.B. wenn mal wieder jemand aus Nijmegen oder Leiden hier hereinschaut).

Zu den Details: der grosse Raum zur Rechten (1.112) ist der Gaesteverbleib – offiziell jedenfalls. Darueber hinaus ist es der Raum, in welchem ich seit Januar (!) untergebracht bin; hier sind regulaer sechs Arbeitsplaetze vorhanden, was nicht heisst, dass hier zwischenzeitlich einige Leute mehr zugegen waren (vor allen Dingen waehrend des Sommers). Das also gerade im Bau befindliche Buero ist somit lediglich auf der anderen Seite der Wand. Der bisher existierende Zugang vom alten Bibliothekslesesaal verschwindet - dafuer gibt es einen direkten Zugang vom Hauptflur aus. Was die Einrichtung betrifft so habe ich wohl noch die Moeglichkeit entsprechend Vorschlaege einzubringen. Ich denke mal, dass die endgueltige Aufteilung des Raumes - was die Arbeitplaetze betrifft - nicht exakt so bleiben wird, wie auf dem Plan eingezeichnet. Klar, ich werde schon zusehen, dass ich den Platz am Fenster bekomme, aber was das genaue Layout der Tische betrifft, da denke ich mal gibt es noch was zu optimieren. Michiel van Haarlem hatte mir deshalb vorgeschlagen mich doch einfach mal mit Notizblock und Zollstock durch das Gebaeude zu begeben, um nach besseren Loesungen Ausschau zu halten, wie sich der Platz nutzen laesst. Das werde ich also sicherlich machen. Vor allen Dingen gehoeren in den Raum ein oder besser zwei Regale.

Was die Fortschritte angeht, so muss ich sagen laeuft es wirklich zuegig; seit Beginn der Woche ist die alte Bibliothek nicht mehr wieder zu erkennen - die Zwischenwaende sind bereits eingezogen, das Daemmmaterial scheint schon fast komplett eingebracht zu sein und auch in ‘meinem’ Bereich wurde schon kraeftig gewerkelt. Ich werde auf jeden Fall mal dran denken ein paar Fotos vom Zwischenstand zu machen.