So, seit etwas mehr als einer Stunde bin ich jetzt mit Moondial durch; ich muss sagen, dass dies ein weitere Beitrag zu der Aktion ‘‘tying up loose ends’’ ist. Es muss echt Ewigkeiten her sein, dass ich einige Teile der Verfilmung gesehen habe – leider unvollstaendig, so dass mir eine Reihe von Zwischenstuecken fehlten. Nun gut, mit dem Buch hat sich dies jetzt gluecklicherweise erledigt.

Interessant ist allerdings die Zusammenstellung der letzten Leseexkurse: nach The divine Secrects of the the Ya-Ya-Sisterhood kam Marion Zimmer Bradleys Ghostlight, nun gefolgt von Moondial. Nett zu sehen, dass sich doch so etwas wie eine Faden durch die Buecher zieht: zwischen den ersten beiden war es dies innere Suche, welche das gemeinsame Motiv war, jetzt zuletzt eine Art von Magie, welche zwei verschiedene Welten miteinander verbindet. Was demnach der naechste Schritt sein wird weiss ich noch nicht ganz sicher – ein guter Kandidat ist allerdings Die Entdeckung des Himmels, 100%ig in trockenen Tuechern ist diese Entscheidung aber noch nicht.

Was durchaus interessant zu beobachten ist, ist in wie fern sich Ghostlight und Moondial in der Sprache und der dramaturgischen Ausgestaltung voneinander unterscheiden. Die Tatsache, dass es sich bei letzterem um eine Buch fuer Kinder bzw. Jugendliche handelt macht sich durchaus bemerkbar; dort wo Zimmer Bradley richtig in die Untiefen der Zwischenwelten und des Okkulten abtaucht, da bleibt Cresswell im Bereich dessen wonach sich immer noch ohne Albtraeume schlafen laesst. Nun gut, es ist halt definitiv eine andere Lesergruppe addressiert - auch wenn es durchaus mal Ueberlappungen gibt.