… muss man ja – zumindest wenn man Amsterdam Science Park in den Zug einsteigt – einmal zwischendurch, naemlich in Weesp umsteigen; fuer meine Ueberlegungen in Sachen Wohnungssuche heisst dies natuerlich auch, dass ich Weesp in jedem Fall im Auge behalten werde, denn von dort aus sind es gerade einmal zwei Stationen mit dem Zug (und dennoch befindet man sich auf dem notwendigen Sicherheitsabstand zu Amsterdam). Wie ich ja schon bei meinem ersten Trip am Montag Nachmittag feststellen konnte, sind die Zuege in Weesp exakt aufeinander abgestimmt, so dass immer zeitgleich in Zug in Gleis 4 und Gleis 5 steht; ferner haben die beiden Zuege typischerweise rund fuenf Minuten Aufenthalt, so dass man sich mit dem Einsteigen nicht so sonderlich beeilen muss. Als ich dann aber heute Nachmittag bereits eine ganze Weile in dem Zug Richtung Hilversum sass, habe ich sicherheitshalber mal einen Blick auf die Uhr geworfen, um nachzuschauen, dass ich auch nach wie vor noch im Zeitplan liege; stellte sich heraus, dass der Zug zu diesem Zeitpunkt schon fuenf Minuten laenger als geplant im Bahnhof stand, so dass ein wenig Erklaerungsbedarf bestand. An dieser Stelle merkte man man dann, dass man sich eben in einem Zug der niederlaendischen und nicht der Deutschen Bahn befand: es gab naemlich eine Durchsage, um die Reisenden ueber die Ursache der Verzoegerung aufzuklaeren. Und weil dies einmal nicht genug ist, gab es dies dann in leichter Variation noch einmal fuer alle Wartenden auf dem Bahngleis und anschliessend sicherheitshalber noch einmal fuer die Menschen im Zug; eher losgefahren ist der Zug dadurch nicht, aber man fuehlt sich doch wenigstens auf dem Laufenden gehalten, so dass man zumindest schon einmal eine Ahnung hat, worauf man sich einstellen muss. In diesem Fall handelte es sich wirklich etwas, das ausserhalb des direkten Einflusses der Bahn lag: bei Amersfoort hatte es eine von der Polizei als ernst eingestufte Bombendrohung (oder -warnung) gegeben, so dass erst einmal der ganze Bahnverkehr direkt um Amersfoort auf Eis gelegt war. Gluecklicherweise betraf uns dies jetzt nicht so stark, weil der Zug nach ein paar Minuten dann gruenes Licht fuer die Weiterfahrt bekommen konnte… es war aber auch klar, dass diese Verspaetung nicht einfach so aus reinem Spass oder aus Schlamperei entstanden war.