Auch wenn ich ich mir ueber den exakten Charakter des freitaglichen Info-Coffee nicht so 100%ig im Klaren bin, so wuerde ich doch behaupten, dass die heutige Ausgabe ein wenig anders war, als dies normalerweise der Fall ist. Dabei hatte alles mehr oder weniger so begonnen, wie dies ansonsten geschieht: alle (oder zumindestens recht viele) versammeln sich um den Tisch im Aufenthaltsraum, ehe dann Ralph um viertel nach elf auftaucht, um eine Reihe von Nachrichten zu verkuenden… was exakt das war, was auch heute wieder geschehen ist. Der entscheidende Impuls aber, um diese Zusammenkunft zu einer groesser angelegten (gesellschafts-)politischen Diskussion ausarten zu lassen, kam von Mihkel, als dieser sich nach den Hintergruenden fuer die in Den Haag stattfindenden Protestkundgebungen erkundigte. Dies fuehrt dann zu einer recht ausfuehrlichen Debatte ueber Bildungs- und Wissenschaftspolitik in Zeiten knapper Kassen. Auch wenn dies fuer sich genommen schon ein bewegendes Thema ist, so kam in diesem Fall a) der aktuelle Bezug in Sachen Niederlande und b) die recht internationale Zusammensetzung der Institutsmitglieder hinzu; gerade in Hinblick auf den letzteren Punkt zeichnet sich deutlich ab, dass es durchaus unterschiedliche gesellschaftliche Modelle gibt, welche einen Einfluss darauf haben, wie die Finanzierung von (individueller) gesehen wird.