Es ist wohl vor allen Dingen eine Frage der Selbstdisziplin, dass ich mich am Abend noch einmal hinsetze und versuche die Dinge niederzuschreiben – und damit meine ich nicht nur, was alleine an diesem Tage passiert ist, sondern auch Ereignisse, welche schon ein klein wenig laenger zurueckliegen. Dies scheint mir die einzig wirklich effektive Methode zu sein, mittels welcher ich es schaffen kann, dass die Liste an noch nachzuholenden Eintraegen Stueck fuer Stueck wieder auf eine gesunde Laenge zusammenschrumpft. Dabei scheint es auch nicht ganz unwichtig zu sein, sich einfach zum Schreiben zu zwingen, denn je laenger man dies vor sich her schiebt, desto schwerer wird es wieder einen Anfang zu finden und einen vernueftigen Gedankenfluss hinzukriegen, welcher sich dann auch aufschreiben laesst. Ein Stueck weit ist dies durchaus eine Frage der Selbstdisziplin – nicht unbedingt meine groesste Staerke – denn es ist natuerlich um vieles einfacher auch den Abend noch damit zuzubringen sich mit Programmieren beschaeftigen; das Problem dabei ist allerdings, dass es sich dabei gewissermassen um ein Fass ohne Boden handelt, denn egal wie viele Zeilen funktionierenden Code man schafft zu schreiben, es gibt immer noch eine Kleinigkeit mehr, welche man erledigt kriegen will – wenn man dem nicht schafft einen Riegel vorzuschieben, dann kann es ganz schnell passieren, dass von den Naechten nicht viel uebrig bleibt. Folgerichtig versuche ich mich momentan wieder einmal dazu zu bewegen jeden Tag zumindest ein paar Zeilen zu schreiben, damit ich a) nicht vollkommen aus der Uebung komme und b) nicht zu sehr ins Hintertreffen gerate, was Berichte ueber die diversen Ereignisse betrifft.