Auch wenn es ja schoen gewesen waere ohne auszukommen, aber nach einer dreimonatigen Schonfrist hat nun “endlich” der Verwaltungsaparat der EU mit uns gleichgezogen. Das da etwas zu erwarten war zeichnete sich vor etwa zwei Wochen ab, als ich von jemandem hier aus der Uni-Verwaltung eine Mail erhielt, in welcher um eine Uebersicht an Arbeitsstunden gefragt wurde. Da mir bis dahin niemand etwas diesbezueglich mitgeteilt hat, habe ich einfach mal freundlich zurueckgeschrieben, dass mir darueber nichts bekannt sei und ich dementsprechend auch nicht wuesste, was man da von mir erwarte. Dass es sich dabei im Zweifelsfall nur um einen kleinen zeitlichen zeitlichen Aufschub handelte, war mir schon klar, nur da a) ich nicht genau wusste, was eigentlich von mir verlangt wurde und b) eben jemand etwas von mir wollte, schien es mir sinnvoll auf weitere Informationen oder Instruktionen zu warten.

Timesheet

Diese kamen dann gestern durch Lidewijde, welche mir dann heute direkt auch noch die entsprechenden Exel-Tabellen mitschickte. Statt dies direkt ueber den Online-Service der Uni zu regeln muessen die Zettel ausgedruckt, zweifach unterschrieben werden (in meinem Fall von Ralph und mir) und dann bei der Uni eingereicht werden – was fuer sich genommen schon einmal nicht die effizienteste Methode ist dies zu machen (aber gut, wenn die Verwaltung dies nicht anders haben will). Interessanter sind allerdings die Angaben, welche auf den Zetteln vorzunehmen sind: zum einen – und dies kenne ich ja zumindest schon ein wenig von meiner Zeit bei ASTRON – sind natuerlich nicht die Stunden einzutragen, welche man gearbeitet hat, sondern die Stunde welche man laut Vertrag haette arbeiten sollen. Da heisst es also Kopf abschalten und einfach die Zahlen von einer Spalte in die folgende kopieren. Die andere Kleinigkeit, welche ich bei dem ersten Anlauf leider auch noch uebersehen hatte war, dass wir ja die Zettel rueckwirkend ausgefuellt haben: das heisst also, dass man natuerlich bei der Unterschrift nicht das aktuelle Datum einfuellen sollte, sondern das Datum, an welchem die Zettel urspruenglich haetten ausgefuellt werden muessen. Ich kann mir nicht helfen, aber derartige Verwaltungsprozeduren hinterlassen bei mir immer einen faden Nachgeschmack, weil ich immer ein wenig das Gefuehl habe, dass da Leute Dinge erfinden um ihre eigene Existenz zu rechtfertigen. Ich denke mal, dass wir uns noch recht gluecklich schaetzen koennen so jemanden wie Lidewijde zu haben, welche uns ein wenig von diesem Papierkram abschirmt – ich bin mir ziemlich sicher, dass an so einem Projekt wie AARTFAAC noch viel mehr Verwaltungsaufwand dranhaengt, den wir (gluecklicherweise) garnicht erst zu sehen kriegen… was auch ganz gut ist, denn so wuerden wir wahrscheinlich keinen Teil der eigentlichen Arbeit getan bekommen.