Ist eigentlich schon einmal jemandem aufgefallen, dass Kinderbuecher einfach die viel interessanteren Kapitelueberschriften haben? Nachdem ich heute Nachmittag ja mit “Up in the Air” fertig geworden bin, habe ich wieder ein wenig vor dem ueblichen Problem gestanden mich zu entscheiden, was ich denn eigentlich als naechstes lesen soll. Nachdem ich vor eine Weile ja eine Liste angelegt habe, weiss ich zumindest recht gut, was denn noch unangetastet (oder lediglich begonnen) bei mir im Regal steht: fuer einen Moment tendierte ich dazu endlich mal noch Picture perfect (Jodie Picault) zuende zu lesen, aber ich war dann doch doch eher “Die Enden der Welt” von Roger Willemsen zugeneigt. Das Buch hatte ich schon in der Hand, als mein Blick auf eine Neuanschaffung von gestriegen Ausflug in die Innenstadt gefallen ist: eigentlich auf der Suche nach einem mir verloren gegangenen Band aus A Series of unfortunate Events bin ich auf eine Komplettausgabe der Spiderwick Chronicles gestossen (sehr schoen zusammengestellt in einem bebilderten Schuber). Auch wenn ich bisher nur von der Verfilmung gehoert hatte, so konnte ich mich irgendwo im Hinterkopf noch daran erinnern, dass es eben die dem zugrunde liegenden Buecher geben muesse; grosses Nachdenken war also in diesem Falle nicht notwendig, do dass ich statt mit einem gleich mit sieben Buechern zurueck nach Hause gekommen bin (ok, wer jetzt ueber das notwendig Hintergrundwissen verfuegt wird sich fragen, was ich denn noch eingesammelt habe, denn schliesslich umfassen die “Spiderwick Chronicles” fuenf Baende, so dass ich also noch ein weiteres Buch gefunden haben muss). Also ich also eben noch einmal ueberlegt habe, was ich denn lesen soll, habe ich kurzentschlossen Band eins (“The Field Guide”) mit ins Bett genommen und angefangen darin zu schmoekern. Von der Art der Aufmachung her erinnert es mich schon ein gutes Stueck an “A Series of unfortunate Events”, so dass ich da sicherlich noch einmal nachforschen muss, ob es da vielleicht irgend eine Art von Verbindung gibt. Direkt aber schon beim Inhaltsverzeichnis ist mir aufgefallen, dass Kinderbuecher fraglos ueber die interessanteren Kapitelueberschriften verfuegen, als dies bei Romanen fuer Erwachsene der Fall ist: statt einfach nur Nummern anzugeben, gibt es hier wirkliche Umschreibungen, welche schon einmal einen kleinen Vorgeschmack davon geben, was denn da zu erwarten ist.

  • Chapter One: In which the Grace children get acquainted with their new home
  • Chapter Two: In which two walls are explored by vastly different methods
  • Chapter Three: In which there are many riddles
  • Chapter Four: In which there are answers, although not necessarily to the right questions
  • Chapter Five: In which Jared reads a book and sets a trap
  • Chapter Six: In which they find unexpected things in the icebox
  • Chapter Seven: In which the fate of the mice is discovered

Erinnert mich alles doch sehr stark an “Robbi, Tobbi und das Fliwatüüt”, wo die Kapitelueberschriften (und die etwas laengeren Untertitel), einen kleinen Vorgeschmack auf den weiteren Fortgang der Geschichte geben.