Das war natuerlich ein ziemlich dummer Fehler, doch gluecklicherweise liess sich dies heute morgen noch recht problemlos korregieren. Wie ja schon eher angemerkt hatte ich am Samstag ja wieder recht gut in Sachen Buecherkauf zugeschlagen: auch wenn ich ja eigentlich nur wegen einem Buch unterwegs war (bei welchem ich mich dann aufgrund eines wirklich bloeden Fehlers auch noch vertan habe), so bin ich mit sieben Buechern zurueck nach Hause gekommen, fuenf davon die Komplettausgabe der “Spiderwick Chronicles” (welches ich mit bestem Gewissen empfehlen kann). Eigentlich losgelaufen war ich aber, weil ich bei einem frueheren Abstecher in die Innenstadt die de Slegte Niederlassung in der Einkaufstrasse entdeckt hatte; bei einem Streifzug durch die Buecherregale hatte ich dort in der Abteilung fuer englische Kinderbuecher einige Baende aus der A Series of Unfortunate Events Reihe gefunden. Da ich es ja auf irgendeinem Weg geschafft hatte, eines der Buecher zu verlegen/vergaben/verlieren, wollte ich immer noch einmal die dadurch entstandene Luecke in meinem Buecherregal wieder fuellen. Haette ich mir seinerzeit einfach nur die Buecher als lose Sammlung zugelegt, dann waere es vielleicht noch nicht einmal so auffaellig gewesen, aber ich hatte mir ja nach und nach die Sammelschuber mit jeweils drei Buecher bestellt, so dass das Fehlen eines der Buecher recht offensichtlicher zu erkennen war. Demtentsprechend erfreut war ich natuerlich, als ich mich nun endlich mit der Moeglichkeit konfrontiert gesehen habe, diesen Makel endlich mal noch zu beheben; also schnell den Schuber zur Hand genommen, kontrolliert welche Baende darin zu finden sind und die fehlende Nummer notiert. Mit dieser Information ausgestattet ging es dann am Samstag recht schnell: rein in den Laden, hinauf zur zweiten Etage, mit zielsicheren Schritten zur Ecke mit den englischen Kinderbuechern und dann mit einem ebenso zielsicheren Griff den Band aus dem Regal gezogen. Was ich aber im gleichen Zuge nur wenige Zentimeter weiter sehen konnte war etwas, womit ich absolut nicht gerechnet hatte: da es ja schon eine Weile her ist, dass ich aktiv den Fortgang der Reihe verfolgt habe, hatte ich keinerlei Ahnung, wie es eigentlich nach Band 12 weiterging… nun, diese Frage waere jetzt ebenfalls geklaert:

You are presumably looking at the back of this book, or the end of THE END. The end of THE END is the best place to begin THE END, because if your read THE END from the beginning of THE END to the end of the end of THE END, you will arrive at the end of the end of your rope.

This book is the last in A Series of Unfortunate Events, and even if you braved the previous twelve volumes, you probably can’t stand such unpleasantries as a fearsome storm, a suspicious beverage, a herd of wild sheep, an enormous bird cage, and a truly haunting secret about the Baudelaire children.

Genau, richtig gelesen – Band 13 ist der letzte der Serie und damit der Abschluss einer wirklich originellen Geschichte:

It has been my solemn occupation to complete the history of the Baudelaire orphans, and at last I am finished. You likely have some other occupation, so if I were you I would drop this book at once, so THE END does not finish you.

Da noch zu ueberlegen waere ja ziemlich straeflich gewesen – also schnell das Buch eingepackt und auf in Richtung Kasse. Den Kauf habe ich dann direkt via SMS an Julia weitergegeben (einfach mal so als kleine gute Nachricht) und mich mit meiner Beute auf nach Hause gemacht (da das Wetter nun einmal alles andere als zu einem Bummel durch die Stadt einludt). Als ich dort angekommen war und meine Einkaeufe eine genaueren Begutachtung unterzogen habe, musste ich allerdings eine boese Ueberraschung erleben: statt nach Band sechs haette ich nach Band neun greifen muessen – war also nichts von wegen Sammlung komplett!

Was war passiert? Ganz einfach eigentlich. Wie ja schon berichtet, habe ich mir die Buecher ja nicht einzeln, sondern je in einer Gruppe von drei Baenden zugelegt: in der dritten dieser Ausgaben fehlte mir ein Band, so dass ich also die Ergaenzung fuer Band sieben und acht noetig hatte. Aufgrund der Tatsache dass die beiden verbliebenen Baende recht buendig in dem Einband standen, habe ich nicht weiter darueber nachgedacht und einfach die Zahl in der links entstandenen Luecke ergaenzt. Jaja, elementare Mathematik kann manchmal doch ganz hilfreich sein… wenn man sie denn beachten wuerde. Somit hatte ich also mit einem Male zwei Ausgaben von Band sechs (“The Ersatz Elevator”), aber keine einzige Seite von Band neun (“The Carnivorous Carnival”). Dementsprechend war die einzig verbleibende Massnahme mich am heutigen Morgen ncoh vor der Uni auf in Richtung Stadt zu machen, um dort das Buch umzutauschen. Auch wenn ich schon ein wenig spaeter losgekommen bin, als ich dies eigentlich geplant hatte, so musste ich mich doch noch einmal gedulden, weil der Buchladen montags naemlich leider nicht (wie vermutet) um zehn Uhr oeffnet, sondern erst um elf; da ich aber nun schon einmal vor Ort war, habe ich die verbliebenen 25 Minuten auch noch rumgekriegt (und sogar dafuer genutzt in einem der Paper zu lesen, welches ich mir am Freitag noch ausgedruckt hatte), um dann schliesslich als einer der ersten Kunden den Laden zu stuermen. Ging von da an aber alles glatt (Umtausch war keine Thema), so dass ich schon wenig Minuten spaeter – diesmal mit dem richtigen Buch in der Tasche! – in Richtung Uni aufbrechen konnte.

Nach dieser Aktion haette ich nun endlich meine Sammlung der “Series of Unfortunate Events” komplett, so dass ich mich wohl recht bald daran begeben werde, mich durch die verbliebenen Baende zu lesen (aus irgendeinem mir nicht ganz erfindlichen Grund habe ich seinerzeit irgendwo zwischendurch gestoppt). Ich denke mal, dass es wirklich an der Zeit ist herauszufinden, wie die Erzaehlungen zu einem Ende finden – erst mal noch die drei Baende “Spiderwick Chronicles” und dann geht es wieder zur “Series of Unfortunate Events”…