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Wed, 09. March 2011 – 08:25

Eine Kleinigkeit, welche mir die letzten beiden Tage wieder aufgefallen ist (als ich mich weiter damit beschaeftigt habe an der Gesamtausgabe aller Blogeintraege zu arbeiten) waere, wie viele Korrekturen doch noetig sind, wenn man die (mitunter) in Eile geschriebenen Eintraege aufarbeiten und sauber setzen will. Zu den haeufigsten Fehlern gehoert meiner Erkenntnis nach das Auslassen von einzelnen Buchstaben, was sich sicherlich damit erklaeren laesst, dass es schon einen Unterschied macht, ob ich einen Eintrag irgendwo unterwegs (und damit auf der Laptop-Tastatur) oder am Schreibtisch (und dann meistens mit der externen Tastatur) vorgenommen habe. Es gibt wahrscheinlich Dutzende von “ach” oder “auh” anstelle von “auch”, oder dergleichen. Vorwiegend kommt dies wohl zustande, weil der Anschlag auf die Tastatur nicht ausreicht, um die Buchstaben ansprechen zu lassen; dies liesse sich auf der einen Seite sicherlich durch einen kraeftigeren Anschlag loessen, nur weiss ich eben nicht wie es dann auf der anderen Seite um die Haltbarkeit der Tastatur bestellt waere. Waehrend ich mir bei einem externen Keyboard nicht sonderlich viele Gedanken darueber machen wuerde – a) weil es doch recht einfach ist Ersatz zu schaffen und b) weil die Belastbarkeit deutlich groesser zu sein scheint – habe ich bei der Laptop-eigenen Tastatur so meine Skrupel; da mein Anschlag meistens ja nicht unbedingt sonderlich sanft ist (was vielleicht auch an den fehlenden Fuenf-Finger Schreibfaehigkeiten liegt), sollte ich schon ein wenig dafuer sorgen das Laptop nicht unnoetig Belastungen auszusetzen, welche sich negativ auf die Lebensdauer auswirken.

Neben den diversen Tipfehlern ist ein weiterer Arbeitsschritt natuerlich auch das Konvertieren der deutschen Umlaute von der in der Online-Version des Blog gebraeuchlichen ASCII Fassung in die entsprechenden LaTeX Zeichen. Waehrend die Ersetzungen als solche recht klar definiert sind (z.B. ‘ae’ nach ‘"a’), ist ein globales Suchen und Ersetzen nicht moeglich; es gibt – vor allen Dingen wenn man es mit mehrsprachigen Texten zu tun hat – genuegend Moeglichkeiten wo man nicht einfach blind alles konvertieren kann. Vielleicht gaebe es ja eine Moeglichkeit via Regular-Expressions sich einen entsprechenden Konverter zu schreiben, nur bin ich mir auch da nicht so sicher, ob man anschliessend nicht doch noch einmal Korrektur lesen muesste: dementsprechend gehe ich also Stelle fuer Stelle durch den Text, um dann ggf. darueber entscheiden zu koennen, ob eine Ersetzung angebracht ist oder nicht. Das gute aber ist, dass es sich letzten Endes weniger um ein “lebendes Dokument” handelt, als dies bei der Online-Version der Fall ist; vielmehr handelt es sich um die archivierte und ueberarbeitete Komplettausgabe, so dass ein gewisser redaktioneller Aufwand durchaus angebracht ist. Ob ich allerdings jemals hingehen werde und mir dies gewissermassen als Jahresbaende ins Regal stellen werde, muss ich mir noch einmal ueberlegen.