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Sat, 12. March 2011 – 13:09

… dann ist es auch ein wenig einfach sich die Zeit und Ruhe zu nehmen, sich hinzusetzen und zu lesen. Wie ich vor allen Dingen am Mittwoch feststellen konnte, muss ich mich einfach mal eine Weile ausklinken – sowohl vom ewigen “noch ein Feature” implementieren”, als auch von der Umgebung des Instituts – wenn ich es schaffen will mich laenger auf einen Text, wie zum Beispiel ein Paper zu konzentrieren. Ich habe dies mehrmals im Laufe der Woche an der Uni probiert, aber stehts mit geringem Erfolg: zum einen ist mir die Umgebung einfach zu unruhig, zum anderen fuehle ich mich an meinem dortigen Schreibtisch ziemlich eingeengt, was sich dann auch negativ auf die Freiheit der Gedanken auswirkt. Mir ist durchaus schon klar, dass die grosse Anzahl an Mitarbeiter, Doktorante, Studenten, etc. zu einer Atmosphaere fuehrt, in welcher sich staendig etwas bewegt, permanent eine gewisse Unruhe in der Luft liegt; je nach dem was man machen will ist dies auch vollkommen ok, aber wenn man einfach mal nur mit seinen Gedanken alleine gelassen werden will, ist dies eigentlich nicht zu machen. Insofern habe ich es sehr genossen, als ich am Mittwoch von zuhause gearbeitet habe: dies hat mir zumindest gezeigt, dass ich durchaus noch in der Lage bin mich fuer eine laengere Zeit auf die Loesung eines Problemes zu konzentrieren und – wenn dies erforderlich ist – erst einmal einiges an Hintergrundwissen anzulesen. Das ich sicherlich nicht die ganzen Tage einfach nur am heimischen Schreibtisch verbringen kann ist mir schon klar, aber ich werde wohl in Zukunft versuchen muessen eine bessere Balance zu finden zwischen der Notwendigkeit mich an der Uni blicken zu lassen und konzentriert (und ohne Ablenkung) arbeiten zu koennen.