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Sun, 13. March 2011 – 13:49

Auch wenn eigentlich von Beginn an – das heisst von dem Moment an, wo ich den Trailer gesehen habe – klar war, dass The King’s Speech einer jener Filme ein wuerde, welche ich mir unbedingt anschauen muss, so hat es doch eine Weile gedauert, bis ich endlich dazu gekommen bin. In der Zwischenzeit hat es ja jede Menge Auszeichnungen fur den Film gegeben, aber wie so ueblich muss ich feststellen, dass dies meinerseits nicht so sonderlich ausschlaggebend ist, sondern ich eher auf bestimmte Art von Geschichten anspreche. Was da betrifft kann ich definitiv festhalten, dass mich mein erster Eindruck nicht getaeuscht hat; ich hatte ja nicht einmal unbedingt vorgabt den Film komplett zu schauen, aber schon die ersten paar Minuten waren ueberzeugend genug um bis zum Ende dabei zu bleiben.

Ein grosses Lob gilt zweifelsfrei den Darstellern, welche eine grandiose Performance abgeben: Colin Firth, Geoffrey Rush und Helena Bonham Carter sind absolut ueberzeugend in der Verkoerperung ihrer Charaktaere, welchen auf der anderen Seite das Drehbuch ausreichend Raum gibt, um sich von sehr unterschiedlichen Seiten zu zeigen. So kommt es denn auch, dass “The King’s Speech” eben im Kern eine sehr menschliche Geschichte ist, in deren Mittelpunkt weniger der Koenig denn der Mann hinter der Figur des Koenigs steht; eben die Entwicklung dieser Person, mit all ihren Konflikten und Unsicherheiten, aber ist es, welche einen mitfiebern und dabeibleiben laesst. Dabei gab es durchaus ein paar Stellen im Film, wo ich unweigerlich an Shakespeare in Love denken musste, weil Aufbau und Choreographie einer Szene so starke Aehnlichkeiten auswies (aber vielleicht war dies auch einfach nur meine Wahrnehmung, wer weiss).

Meine Empfehlung: unbedingt anschauen, das ist wirklich ein sehenswerter Film, welcher ohne grosse Action und Effekte auskommt und sich stattdessen auf eine sehr persoenliche Geschichte konzentriert.