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Fri, 25. March 2011 – 08:49

Also wer sagt denn, dass niemand mehr Papier gebrauchen wuerde… Ok, wenn es wirklich um die platzsparende Archivierung (mit der Moeglichkeit einer Suchfunktion) geht, dann gebe ich ganz klar der elektronischen Speicherung auf dem Rechner den Vorrang. Wenn es aber darum gehen soll laengere Artikel – oder ueberhaupt laengere Texte – durchzulesen, dann ist eine gedruckte Fassung nach wie vor einfach die beste Wahl: im Zuge meiner Recherchen in Sachen Imaging habe ich in den letzten Tagen Unmengen von Artikeln, Memos und Berichten aufgegabelt, welche ich vielleicht nicht alle unbedingt vollstaendig lesen werde (bzw. muss), welche ich aber doch fuer den spaeteren Gebrauch archivieren will. Wenn es aber nicht um das blosse Archivieren, sondern ums Durchlesen und mit den Texten arbeiten geht, dann gibt es einfach keine ernst zu nehmende Alternative zu einem Papierausdruck; auf dem Monitor laesst sich nicht in vergleichbarer Weise herumkritzeln, um Notizen anzubringen oder Passagen zu markieren. Auch – und dies wird mit dem langsam aber sicher fruehlinghafteren Wetter immer entscheidender – kann ich mir einen Stapel Ausdrucke unter den Arm klemmen und mich damit draussen irgendwo an die frische Luft setzen (was meiner Meinung nach um Laengen angenehmer und gesuender ist, als den ganzen Tag am Schreibtisch zu verbringen). Allerdings bin ich mittlerweile deutlich ueber den Punkt hinaus, wo ich wirklich alles an Lesematerial zu jeder Zeit bei mir habe: der Stapel an Ausdrucken hat inzwischen eine beachtliche Hoehe erreicht, so dass wohl noch einmal ein paar weitere Aktenorder an der Uni deponieren muss, damit ich ein wenig Ordnung behalten kann.