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Thu, 31. March 2011 - 09:31

Nachdem ich ja bereits am Dienstag einiges an Zeit darauf verbraten habe, mich mit dem Rechner zu beschaeftigen, auf welchem LOFAR Users Forum, USG Repository und USG Wiki gehostet werde, ist auch der Mittwoch Nachmittag weitestgehend drauf gegangen, um die Dinge zumindest so weit stabil zu kriegen, dass die unmittelbaren Schreie aufhoeren. Letztere habe ich zwar nicht exakt in dieser Weise mitbekommen, aber dies lag wohl zu einem guten Stueck auch einfach an der Tatsache, dass ich den Morgen wieder am heimischen Schreibtisch verbracht habe, um die noetige Ruhe zum Nachdenken ueber die Repraesentierung von Koordinaten zu haben (auch wenn ich derzeit niemanden wuesste, der mir da rein auf der sachlichen Ebene entgegentreten koennte, so gibt es doch immer wieder einmal Unbehagen, wenn ich mit Vorschlaegen ankomme, welche aus der Sichtweise von Radioastronomen nicht direkt einsichtig sind). Waehrend ich also noch darueber nachgebruete habe, wie ich in bestmoeglicher Weise die Motivation fuer die Definition einer spektralen Koordinate (statt einer einfachen Frequenzachse) erklaeren und belegen kann, erreichte mich ein Anruf von John: bei dem morgendlichen LCCG Meeting habe es eine kleine Aufregung gegeben, weil der USG Server offline gegangen sei und leider niemand ausser mir ueber a) die entsprechenden Zugriffrechte bzw. b) das noetige Wissen verfuegt ausfindig zu machen, welcher von den Computern unter meinem Schreibtisch bei ASTRON nun rebootet werden muesse. Letztere Frage liess sich recht schnell beantworten, so dass ich schon wenige Momente spaeter die Mitteilung erhielt, dass der Rechner wieder dabei waere sich auf’s neue zu starten; ab diesem Punkt hatte ich dann wieder ein Chance hier von Amsterdam nach dem Rechten zu schauen, so dass ich recht zuegig meine Zelte abgebrochen und in Richtung Uni aufgebrochen bin. Dort angekommen habe ich dann den ueberwiegenden Teil des Nachmittages damit zugebracht auf dem Rechner aufzuraeumen und moegliche Problemquellen auszuschliessen. Einer letzten Schritte war dann, dass ich sowohl fuer Teun und Arno Accounts eingerichtet habe, so dass nun endlich auch jemand Zugriffsrechte auf dem Rechner besitzt, der sich direkt vor Ort befindet (manche Sachen lassen sich einfach nur in vernuenftiger Weise durchfuehren, wenn man wirklich physischen Zugriff auf die Maschine hat); ich hoffe einmal dass sich damit die Lage zumindest in der Hinsicht entspannt, dass nun nicht mehr ich alleine der Anlaufpunkt bin, sollte es Probleme geben.

Insgesamt muss man aber natuerlich auch ganz klar festhalten, dass als dies nur eine zeitliche Loesung sein kann. Wie schon mehrfach erwaehnt ist es mehr also Zeit, dass die diversen Online-Dienste auf einen anderen Rechner umziehen; diesen Punkt scheine ich mittlerweile schon fast wie eine kaputte Schallplatte zu wiederholen, aber vielleicht hat der aktuelle Zwischenfall auch ein wenig dazu gefuehrt noch einmal die Dringlichkeit vor Augen zu fuehren – bis aber wirklich etwas geschieht kann es sicherlich noch eine Weile dauern. Fuer die eigenen Arbeiten aber bin ich aber gluecklicherweise weitestgehend unabhaengig von dieser spezielle Hardware, so ich zumindest in dieser Hinsicht ein wenig entspannt in den Tag schauen kann; das einzige was ich natuerlich am liebsten auch noch anderweitig untergebracht sehen wuerde, ist das Repository mit den Dokumenten, welches derzeit leider noch auf lofar11 gehostet wird. Rein von der technischen Seite her waere es ein leichtes alles als ein Git-Repository einzurichten, aber das malen die Muehlen bedauerlicherweise etwas langsam; fuer den persoenlichen Gebrauch habe ich aber heute noch einmal sichergestellt, dass ich ueber eine vollstaendige Kopie des Subversion Repository verfuege, so dass ich ohne Probleme offline weiterarbeiten kann, sollte irgend etwas mit dem zentralen Archiv passieren (was allerdings nicht ohne weiteres bei meinen Mitstreitern der Fall waere, weil alle, meines Wissens nach, lokal nach wie vor mit Subversion arbeiten).

Was nun weiter mit dem Rechner passiert steht noch ein wenig in den Sternen (vielleicht ganz passend fuer Astronomen); ich fuer meinen Teil probiere aber schon so weit es irgend geht nicht mehr fuer alles was diesbezueglich unternommen werden muss verantwortlich zu sein. Bis ich diese Altlasten komplett losgeworden bin wird es wohl bestimmt noch eine Weile dauern, aber mit den jetzt getroffenen Massnahmen, duerfte es zumindest schon einmal moeglich sein den Druck ein wenig von mir zu nehmen und die Aufgaben auf mehrere Schultern zu verteilen.