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Sat, 16. April 2011 – 10:13

Und noch ein kurzes Telegram zu den Erlebnissen in der Hansestadt (fuer wirkliche Details muss ich mich spaeter vielleicht noch einmal hinsetzen)…

Der wohl unbestreitbare Hoehepunkt des Tages war ein Besuch bei Dialog im Dunkeln; am noerdlichen Zipfel der Hafen-City gelegen, bietet die Adresse eine Reihe Erlebnissen rund um den Umgang mit Sehbehinderungen unterschiedlichster Art und Staerke (von leicht eingeschraenkt hin bis zu vollkommen blind). > Die Idee ist denkbar einfach: In völlig abgedunkelten Räumen führen blinde Menschen das Publikum in kleinen Gruppen durch eine Ausstellung. Aus Düften, Wind, Temperaturen, Tönen und Texturen wird ein Park, eine Stadt oder eine Bar gestaltet. Alltagssituationen, die in unsichtbarer Form eine völlig neue Erlebnisqualität erhalten. Klingt recht einfach von der Idee her, aber das sich damit ergebende Erlebnis vernuenftig zu beschreiben ist wirklich eine Herausforderung – da werde ich mich noch einmal dran probieren muessen, wenn ich ein wenig mehr Zeit und Ruhe habe. Was ich aber in jedem Fall schon einmal sagen kann, ist dies ein absoluter Tip ist, den ich jedem Hamburg-Besucher ans Herz legen wuerde.

Es so das neue Aushaengeschild der Hansestadt werden, aber aufgrund der ganzen Umstaenden rund um Ausschreibung und Bau ist die Elbphilharmonie eines der heissesten Eisen im Norden der Republik. All dem zum Trotz sollte man einen Trip hin zum suedlichen Ende der Hafen-City einplanen (das zur Elbe hinfuehrende Ende der ehemaligen Speicherstadt).
Elbphilharmonie
Der Bau des Musikhauses ist wirklich eindrucksvoll, so dass man sich nicht nur stundenlang in die diversen technischen Details einlesen, sondern auch ausfuehrlichst mit der Kamera abarbeiten kann; fuer letzteres blieb naturgemaess nicht so viel Zeit, aber nach der Rueckkehr werde ich mich da mit Sicherheit ein wenig ausfuehrlicher im Internet umschauen.

Den letzten Stop des Tages, welchen ich in der Kuerze in jedem Fall noch erwaehnen sollte, waere ein Laden mit dem Namen Asia Quick. Auf der Suche nach einer Kleinigkeit zu Essen – warm und vorzugzweise asiatisch – sind in einer der Seitenstrassen rund um die Innenalster fuendig geworden: nicht nur lud der Name als solcher ein, sondern auch auch der Blick durch die Fensterscheiben machte eine sehr guten Eindruck. Was dann folgte war ein kulinarischer Fund der wirklich ueberraschenden Art – so gut sogar, dass wir umgehend beschlossen haben, am heutigen Abend vor der Rueckfahrt nach Bonn dort wieder einzukehren, um uns weiter durch die Speisekarte zu probieren.