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Sat, 30. April 2011 – 22:42

Das war es fuer mich in diesem Jahr. Auch wenn ich im Gegensatz zu den vorherigen Malen nicht noch extra mit dem Zug anreisen (und anschliessend wieder zurueckfahren musste), so bin ich doch nicht sonderlich lange geblieben – zumindest noch so lange wie man aufgrund der letzten Male und der diesmaligen Rahmenbedingungen haette vermuten koennen. Wenn ich einmal den direkten Vergleich ziehe, dann war es bisher ja immer der Fall, dass ich zunaechst einmal mit dem Zug nach Amsterdam reinfahren musste, was an diesem Tag keine triviale Aufgabe ist; angesichts der Menschenmengen, welche sich auf die Stadt zubewegen, sind die Zuege bis zum Ueberquellen gefuellt, dass man sich bestenfalls wie ein Fisch in einer Sardinendose vorkommt. Demgegenueber ist es von meinem derzeitigen Wohnort natuerlich ein Leichtes: kein Herumaergern mit oeffentlichen Transportmitteln, sondern einfach nur aus der Haustuere gehen und in Richtung Stadtzentrum loslaufen. Gleiches – und dies ist dann vielleicht noch entscheidender – gilt auch fuer den Heimweg am Ende des Tages: statt mir darueber Gedanken machen zu muessen, wann denn der letzte Zug faehrt, kann ich mich jederzeit einfach entscheiden, wann ich denn wieder in Richtung heimische vier Waende verschwinden will.

Gerade letzteres habe ich dann auch gemacht: nachdem ich rund sieben Stunden in der Stadt unterwegs war, habe ich mich gegen halb acht langsam aus der Innenstadt zurueckgezogen. Auch wenn sich die Ueberzahl der Feiern auf den inneren Bereich der Stadt konzentrieren, so finden sich ueberall Jahrmaerkte und Festivitaeten – Gelegenheit also sich auch noch ein wenig dort umzuschauen, wo die Strassen nicht komplett ueberlaufen sind. Stellt sich heraus, dass die Menschenmengen in der Tat auf den inneren Bereich der Stadt konzentriert sind – befindet man sich erst einmal jenseits ringfoermigen Kanaele, dann ist von dem grossen Trubel nicht mehr sonderlich viel zu spueren. Sicher, es gibt immer noch die Gruppen an Menschen, welche hin zu den Plaetzen in der Stadt unterwegs sind, aber verglichen mit dem, was sich zwischen Bahnhof und Museumsplatz abspielt ist dies kaum der Rede wert.

Naja, wie dem auch sei – fuer mich war es das. Nachdem ich den kompletten Nachmittag in dem Getuemmel zugebracht habe, brauchte ich einfach wieder meine Ruhe… daher der Rueckzieher nach Hause.