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Fri, 20. May 2011 – 19:39

Da neigt sich die Reise nun doch auch dem Ende zu; durch den Zwischenfall auf dem Weg von Den Helder nach Amsterdam habe ich ja zwei Stunden verloren, da dies infach das Intervall ist, mit welchem der ICE verkehrt. Der Abschnitt zwischen Amstrdam und Koeln war wieder recht angenehm, da der Zug (oder zumindest der Teil in welchem ich gesessen habe) recht leer war. Die Puenktlichkeit bei der Ankunft in der Domstadt hat mir allerdings nicht so sonderlich viel gebracht, weil der Regionalverkehr derzeit ein wenig durcheinander gewuerfelt erscheint; so musste der Zug nach Koblenz zunaechst einmal Platz machen fuer einen (verspaeteten) Zug nach Aachen – fuenf Minuten extra laesst sich aber noch verkraften, zumal ich mich ja wirklich auf dem letzten Reiseabschnitt befinde.

Woran ich mich unterwegs noch ein wenig probiert habe, ist das Verlinde Paper On the Origin of Gravity and the Laws of Newton. Ich muss allerdings sagen, dass dies doch deutlich ueber den Horizont meiner theoretischen Physik hinausgeht – wenn jemand anfaengt mit String-Theorie um sich zu werfen, dann befinde ich mich sehr schnell auf einem mir unbekannten Terrain. Von dem was ich aber immerhin in der Lage war aufzuschnappen wird schon ersichtlich, dass es sich hierbei um eine der Vorfronten der theoretischen Physik handelt, wo es darum geht eine gemeinsame Formulierung fuer als fundamentell angesehene Kraefte zu finden. Interessanterweise ist der in dem Paper beschrittene Weg ein sehr anderer, als man ihn typischerweise an der Uni beschrieben bekommt, wo man sich der Schwerkraft eher ueber den geometrischen Weg der allgemeinen Relativitaetstheorie annaehert. Einige Stichworte aber sind haengengeblieben, so dass ich mein Wissen bezueglich einiger Grundkonzepte wirklich mal wieder auffrischen muss (… und ich wuesste wahrscheinlich noch ein Buch, welches ich dann im Anschluss lesen koennte, um etwas ueber moegliche Anwendungen – wenn auch sehr spekulativer Natur – zu erfahren).