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Fri, 03. June 2011 – 09:35

Na bitte, da komme ich doch Stueck fuer Stueck dazu Amsterdam und Umgebung zu erkunden. Da heute den Tag ueber das Wetter inefach zu genial war, habe ich mich gegen Mittag endlich mal vom Schreibtisch losgrissen, mir die Kamera geschnappt und bin zu einem laengeren Spaziergang aufgebrochen. Laenger in der Tat, denn insgesamt war ich nun mehr als sechs Stunden zu Fuss unterwegs (lediglich einmal kurz unterbrochen von einer kurzen Fahrt mit der Faehre). Im Zuge dieses Ausflugs habe ich es nun endlich einmal auch geschafft ein Stueck das Gebiet noerdlich des Ij zu erkunden – bis dorthin hatte ich es bisher ja noch nicht geschafft, so dass ich dies immer noch auf meine Liste von Vorhaben stehen hatte. Nun, mit dem heutigen Nachmittag kann nun auch mal noch eine Reihe an Markern entlang des Ufer auf der anderen Seite des Stromes platzieren. Das soll jetzt natuerlich keinesfalls heissen, dass damit die Erkundung abgeschlossen ist; ich habe zumindest aber schonen einmal einen ersten Eindruck bekommen, so dass ich nun weiss, dass ich mich das noch ein wenig mehr umschauen muss (mal schauen wie sich dies vom Timing her machen laesst, so dass ich Julia dann vielleicht auch mitnehmen kann).

Amsterdam

Von dem her, was ich auf meinem Spaziergang gesehen habe, gibt es ja doch ein paar schoene Ecken in Amsterdam; ist leider ein klein wenig abseits, um dorthin zu ziehen (was ich mir durchaus durch den Kopf habe gehen lassen), aber als Ausflugsziel in jedem Fall zu empfehlen. Was ich hingegen durchaus genauer ins Auge fassen sollte, ist der dem dem Hauptbahnhof gegenueberliegende Bereich; erinnert mich ein klein wenig an den Ortsteil wo ich mich jetzt befinde, erscheint mir trotz allem aber doch immer noch ein bischen weniger verbaut (auch wenn dies hier fuer Amsterdam natuerlich ein recht relativer Begriff ist, denn wo sich irgendwo noch ein paar Quadratmeter freier Boden finden, schiessen neue Gebaeude in die Hoehe). Wenn ich dies aber richtig deute, dann ist dieser noerdliche Bereich immer noch dabei erschlossen und an den Rest der Stadt angebunden zu werden. Werde ich also, wenn ich mich morgen wieder in Sachen Wohnungssuche umschaue, im Hinterkopf behalten; von der Anbindung her waere dies sicherlich nicht viel anders als im Augenblick, auch wenn man in diesem Fall erst einmal vom Zug auf eine Faehre springen wuerde.

Amsterdam

Auch wenn ich dies streng genommen nicht mehr als Bestaetigung noetig gehabt haette, so war es doch ganz gut wieder einmal zu erfahren, wie genial wirklich die Fivefingers als Schuhwerk sind; da war ich ja nun doch ein ordentliches Stueck zu Fuss unterwegs, aber ich habe in keinster Weise das Gefuehl angestrengt zu sein. Ok, vielleicht sollte ich ich da ein wenig praezisieren: ich merke schon, dass ich recht lange und viel gelaufen bin (was sich einfach in Form einer allgemeinen Muedigkeit ausdrueckt), aber die Fuesse tuen mir in keinster Weise weh, was ansonsten ja gerne schon einmal der Fall ist (wo man einfach nur so schnell wie moeglich aus den Schuhen raus will). Finde ich sehr schoen, denn das zeigt mir einfach, dass ich auf diese Weise auch etwas fuer meine Gesundheit mache.