{title:}

Tue, 07. June 2011 – 08:30

Aller Wahrscheinlichkeit nach haetten sich Unmengen spannender Dinge mit so einem langen Wochenende wie dem vergangenen anfangen lassen. Aufgrund des freien Donnerstag hatte sich die Uni dazu entschlossen einen beweglichen Feiertag auf den Freitag zu legen, so dass es insgesamt vier Tage am Stueck frei gab. Um dies entsprechend zu bekraeftigen wurde die Regelungen den Zugang zum Institut betreffend noch einmal gegenueber dem letzten Mal verschaerft, so dass es diesmal in der tat nur mit vorheriger schriftlicher Erlaubnis Einlass gab; gluecklicherweise habe ich mir aber von vorne herein garnicht erst vorgenommen ins Institut zu gehen, sondern habe lieber – wenn dies denn noetig war – von dem an der freien Luft verfuegbaren WLAN Gebrauch gemacht (um Emails zu checken, Code hochzuladen und zu skypen). Ansonsten aber habe ich lieber von dem grandiosen Wetter Gebrauch gemacht um ein wenig weiter mit der Erkundung von Amsterdam fortzufahren. Wie ja bereits berichtet habe ich zwei recht lange Ausfluege hinter mich gebracht, mit welchen ich wieder Neuland erschlossen habe (ich muesste bei Gelegenheit wirklich mal versuchen die Karten mit den Geotags zusammenzustellen, damit sich erkennen laesst, wie ich mich langsam voranarbeite).

Da ich aber nicht 24 Stunden am Tag unterwegs sein kann, habe ich den Rest der Zeit im Wesentlichen zu Lesen, Filme schauen und Programmieren verwendet. Was das Lesematerial betrifft habe ich mich noch ein wenig durch das Material in Sachen Mesh Data Storage gewuehlt, da ich ja versprochen hatte Peter bei der Speicherung und Inspektion der von seiner Simulation generierten Daten zu helfen (was ich in diesem Zuge ansonsten noch zu Gesicht bekommen habe, muss bei anderer Gelegenheit mal noch in einem eigenstaendigen Eintrag behandeln). Um aber andererseits auch endlich mal wieder ein klein wenig mit meiner kilometerlangen Buecherliste weiterzukommen, habe ich am Samstag Nachmittag von Band acht (“The Hostile Hospital”) der “Series of unfortunate Events” ausgelesen, so dass ich mittlerweile bei Band neun (“The Carnivorous Carnival”) angelangt bin; sind damit zwar immer noch fuenf Baende bis zum Abschluss der Reihe, aber da die Buecher von der Lesemenge her ja recht ueberschaubar sind, sollte dies nicht zu lange dauern. Den Sonntag, an welchem das Wetter fuer die meiste Zeit eh nicht zum Spazierengehen eingeladen hat, habe ich dann eher dazu verwendet weiter meine Filmliste abzuarbeiten: mit 500 Days of Summer und Taken hatte ich da zwei sehr unterschiedliche Streifen erwischt, welche aber (jeder auf seine Weise) ihren Reiz haben. Um auch bei den diversen Serien nicht ganz auf der Stelle zu treten, habe ich ferner noch zwei oder drei Folgen von Doctor Who geschaut, so dass auch dort die Stunden an ungesichtetem Material wieder ein kleines bisschen weniger geworden sind.

Was ich aber trotz allem nicht komplett aus den Augen verlieren wollte, war die Tatsache, dass es mir doch im Laufe der Woche gelungen ist eine Reihe entscheidender Fortschritte in Sachen Funktionalitaet der DAL zu machen – Grund genug dieses Momentum auszunutzen und die weiteren groesseren Aenderungen anzugehen. Warum dies nicht waehrend der regulaeren Arbeitszeiten an der Uni? Ganz einfach, fuer groessere Aktionen brauche ich einfach eine gewissen Ruhe und Isolation, damit ich mich auf das konzentrieren kann, was ich mir in den Kopf gesetzt habe; was dies betrifft bietet die Uni einfach nicht die Umgebung, in welcher sich dies durchfuehren laesst. Dazu zaehlt auch, dass ich mir am heimischen Schreibtisch keinerlei Sorgen machen muss, dass ich jemanden in der direkten Umgebung stoere; da ich, vor allen Dingen wenn es um die mechanische Ausfuehrung einer Idee geht, gerne schon einmal entsprechende Musik zur Unterstuetzung heranziehe, muss ich mich an der Uni immer zusammenreissen, dass ich nicht beginne mitzusummen oder in aehnlicher Weise die Musik zu ergaenzen. Darum muss ich mir, wenn ich zuhause am Schreibtisch sitze natuerlich keinerlei Gedanken machen, so dass sich der Arbeitsprozess einfach viel natuerlicher anfuehlt und damit dann auch schneller vor sich geht.