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Tue, 21. June 2011 – 12:57

Bisweilen mache ich mir ja schon einmal Gedanken darueber, ob es nicht eine Alternative zum Tippen von Texten gibt, mit welcher sich der ganze Prozess ein wenig beschleunigen laesst. Ich denke zwar nicht unbedingt, dass ich der allerlangsamste Tipper bin, aber es geschieht doch regelmaessig, dass ich das Gefuehl habe von dem einfachen mechanischen Prozess ausgebremst zu werden. Vor allen Dingen dann, wenn ich mich bemuehe etwas laengere Berichte anzufertigen (welche dementsprechend auch ueber mehrere, leicht verschlungenere Gedankengaenge verfuegen), tritt nach einer Weile eine gewisse Ermuedung ein, welche dann dazu fuehrt dass ich mit dem Schreiben in Stocken gerate; auf diese Weise kommt es dann auch, dass laengere Eintraege von der Schreibdauer her nicht mehr nur linear skalieren, sondern im Verhaeltnis deutlich laenger brauchen (typischerweise ueber mehrere Schreibphasen verteilt). Mit aus diesem Grunde erwaege ich dann schon immer wieder einmal moegliche Alternativen, welche vielleicht behilflich sein koennten, die eigenen Gedankengaenge schneller in Textform zu bringen.

Als ich gestern Abend noch mit Julia gesprochen habe, kam eine Moeglichkeit wieder auf den Tisch, welche ich frueher schon einmal in Erwaegung gezogen hatte: gibt es nicht eine Software-Loesung, mit welcher sich die Texte diktieren lassen? Gibt es wahrscheinlich, aber bisher habe ich noch nichts gefunden, was Open-Source bzw. anderweitig frei verfuegbar ist. Ich bin mir zwar ziemlich sicher, dass es derartige Programme gibt, nur duerften diese in der Regel eher kommerziell angeboten werde (was sich die Leute dann wohl eher gut bezahlen lassen). Aber auch fuer den Fall, dass sich eine entsprechende Loesung finden liesse, bin ich durchaus ein wenig im Zweifel, ob dies wirklich so effektiv waere; wenn ich mir alleine mal anschaue, wie oft ich Fehler in den geschriebenen Texten finde, dann frage ich mich, wie gut denn so eine Spracherkennung sein kann – wenn diese anschliessend noch ein einmal ein groesseres Korrekturlesen erfordert, dann fuehrt dies nicht wirklich zu einem Geschwindigkeitsgwinn, so dann man sich diesen Weg wohl eher von vorne herein sparen kann.

Worauf mich diese Unterhaltung heute Morgen aber noch gebracht hat war, endlich einmal die Schrifterkennung auf meinem Handy auszuprobieren. Statt dort Texte (sei es nun SMS oder einfach nur eine kurze Notiz) ueber eine Tastatur einzugeben, besteht ebenfalls die Moeglichkeit der handschriftlichen Eingabe – wenn alles gut geht sollte man erwarten anschliessend den gewuenschten Text auf dem Bildschirm zu haben (und dies vielleicht sogar schneller als dies anderweitig der Fall waere). Stellt sich aber heraus, dass dies keine ernst zu nehmende Option fuer mir ist. Ich weiss nicht, ob es an der Schrifterkennung selber oder eher an meiner eh schwer zu lesenden Handschrift liegt, aber wenn ich jeden Buchstaben ein halbes Dutzend mal eingeben muss ehe dieser korrekt erkannt wird, dann hat sich dies Sache fuer mich erledigt. Es gibt zwar die (durchaus sinnvolle) Moeglichkeit die Schrifterkennung zu trainieren, aber allein schon dort bin ich derart vielen Unwegsamkeiten entgegengekommen, dass ziemlich klar ist, dass ich auch weiterhin die QWERTY Tastatur verwenden werde – mit ein wenig Uebung geht dies deutlich schneller.