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Fri, 24. June 2011 – 11:02

Erreichen mich Nachrichten aus der Heimat, welche ich ausser auf dem persoenlichen Wege wohl eher nicht mitbekommen wuerde:

Bonn. (dab) Der automatische Melder alarmierte die Feuerwehr um 6.27 Uhr: Brand im Physikalischen Institut der Universität. Als die 17 Wehrmänner und zwei Rettungssanitäter in der Nußallee eintrafen, lag Rauch über dem Gebäude. Der Brandherd war schnell lokalisiert.

Das Feuer war in der Halle, in der ELSA, die Elektronen-Stretcher-Anlage steht, ausgebrochen. Laut Einsatzleiter Heiko Basten hatte sich ein Trafo dieses riesigen Geräts entzündet. Weil die Halle stark verqualmt war, löschten zwei Trupps das Feuer unter Atemschutz. Anschließend machten die Wehrmänner mit drei Überdrucklüftern das Gebäude rauchfrei.

Natuerlich interessiert mich dies, denn schliesslich habe ich ja manche Tage (und vor allen Dingen auch Naechte) an dem Beschleuniger zugebracht, so dass ich immer noch einen groben Ueberblick darueber habe, von welchen Teilen der Anlage gesprochen wird. Scheint aber alles gluecklicherweise recht glimpflich von statten gegangen sein, so dass niemand zu Schaden gekommen ist. Bei der Packungsdichte an Elektronik gibt es natuerlich immer das Risiko das ein Teil spinnt, so dass es doch recht gut ist zu wissen, dass so ein Vorfall sehr selten vorkommt (gluecklicherweise waehrend meiner Zeit nie der Fall gewesen).