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Fri, 24. June 2011 – 07:09

Also es ist ja schone eine ganze Weile her, dass ich da reingehoert habe. Eine ganze Weile lang hatte ich ja den Podcast des oesterreichischen Oe3-Radiowecker aboniert, aber bei dem Wechsel von Laptop zu Laptop ist die Liste der Abos ein wenig verschuettet gegangen. Als ich aber dies Woche (nach ziemlich langer Zeit) mein altes PowerBook ins Universitaets-WLAN eingeklinkt habe, hat sich iTunes natuerlich direkt fleissig daran gemacht die abonierten Podcasts auf den neusten Stand zu bringen. Ok, ich muss jetzt nicht unbedingt alles mehrfach habe, so dass eine ganze Reihe Dinge direkt wieder rausgeflogen sind; wo ich aber beim Druecken der Loeschtaste zoergern musste war, als ich den Eintrag “Oe3 Wecker-Comedy” gelesen habe. Da sich da immer wieder die kleinen und durchaus auch groesseren Absurditaeten finden liessen, habe ich also mal reingehoert, was denn die letzten Sendungen zu bieten hatten. Stellt sich heraus, dass es eine Reihe von Programmpunkten nach wie vor gibt: sowohl die “Schulerinnerungen der Spitzenpolitiker” als auch der “Oe3 Call-Boy” gehoeren steht noch fest mit zum Programm. Wen ich zugegebenermassen aber immer am besten fand, ist der “Oe3 Mikromann” – was man da mitunter zu hoeren kriegt bewegt sich deutlich jenseits der Schmerzensgrenze. So auch dieses mal wieder:

“Das wirtschaftlich angeschlagene Griechenland heute Morgen also Thema beim Oe3 Mikromann, mit einer ganz einfachen Frage: Wie lautet der aktuelle Wechselkurs zwischen dem griechischen und der oesterreichischen Euro?”

Moegliche Antworten:

“Kann ich ihnen garnicht sagen, bin garnicht aus Oesterreich.”

“Hat Griechenland ueberhaupt Euro?”

“Ich nehm’s an dass es ein zu drei ist, aber ich kann’s ihnen nicht genau sagen.”

“Ich glaub’ zwei zu eins.”

Und natuerlich immer wieder beliebt ist es auch, einfach noch einmal nachzufragen, sollten irgendwelche Unklarheiten bestehen:

“Wissen sie wie die Hauptstadt von Griechenland heisst?” – “Ja, Zyphern.”

Die Griechen moegen derzeit ja mit dem finanziellen Bankrot zu kaempfen haben, aber innerhalb Europas scheint es doch durchaus noch so einige andere Defizite zu geben.