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Mon, 27. June 2011 – 07:39

Also ich glaube nicht, dass ich mir immer nur einbilde, dass der Arbeitsplatz an der Uni einfach nicht mit dem mithalten kann, was ich mir bei mir zuhause eingerichtet habe. Waehrend eine Reihe von Umgebungsfaktoren sicherlich einer gewissen persoenlichen Vorliebe unterliegen, so denke ich mal laesst sich ueber messbare Groessen wie zum arbeiten verfuegbare Schreibtischflaeche wenig streiten. Wo mir dies in der vergangenen Woche extrem aufgefallen ist war, als ich mich durch die ganzen Kommentare bezueglich des Data Format ICD 004 (Radio Sky Image) durchgearbeitet habe; derzeit geht es reihum mit dem Durchlesen der Dokumente, um anschliessend alles besser aufeinander abgestimmt, mit weniger Fehlern behaftet und besser verstaendlich zu haben. Auch wenn ich persoenlich noch nicht so ganz davon davon ueberzeutigt bin, dass dies wirklich die beste Strategie ist um Punkt eins zu erreichen, versuche ich schon so weit es geht die eingereichten Kommentare zu beruecksichtigen… was also bedeutet, dass ich diese in das existierende Dokument versuche einzuarbeiten. Nun macht es fuer ein solches Vorhaben einfach Sinn, sich alles einmal auszudrucken, so dass man die Anmerkungen parallel zum Text auf dem Monitor lesen, abarbeiten und schliesslich abhaken kann. So viel zur Theorie. Stellt sich allerdings heraus, dass ich auf dem Schreibtisch an der Uni kaum Platz habe, ein Din-A4 Blatt neben die Tastatur zu legen, um in besagter Weise zu arbeiten; in der Tat bietet der Arbeitsplatz so wenig Optionen, dass ich entweder am Computer schreiben oder einen Ausdruck zum Lesen und Bearbeiten hinlegen kann – beides gleichzeitig kann man leider vergessen. Ok, vielleicht bin ich mitunter was die Arbeitsumgebung betrifft ein wenig eigen, aber wenn man noch nicht einmal Platz dafuer hat die benoetigten Utensilien in vernuenftiger Art und Weise auf dem Schreibtisch anzuordnen, dann hat dies fuer mich nicht sonderlichen Wert. So habe ich denn auch in der vergangenen Woche wieder deutlich mehr Zeit zuhause verbracht, weil ich hier einfach viel effektiver arbeiten kann; dass dies letzten Endes kein sonderlich gutes Licht auf die Arbeitsumgebung an der Uni wirft ist mir schon klar, aber dort anwesend zu sein nur der Anwesenheit wegen, kann es ja auch nicht sein. Somit kommt es mir streng genommen sogar ganz recht, dass ich mich in absehbarer Zeit mal eine Weile nach Hause absetzen kann, wenn im Institut Umbauarbeiten stattfinden; ich habe jetzt schon den Verdacht, dass ich in dieser Zeit deutlich mehr getan bekomme, als dies sonst der Fall waere.