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Thu, 07. July 2011 – 10:57

Nachdem es ja eine Weile hin und her gegangen ist was die Planungen betrifft, haben diese Woche die Umbaurabeiten zur Verbesserung der Schallisolierung begonnen. Wie ja mehrfach darauf hingewiesen, hat das Institut (eigentlich sogar grosse Teile des Gebaeudes) den entscheidenden Nachteil, dass weite Teile als “offene Arbeitsbereiche” angelegt sind; was dies bedeutet ist, dass es sich um Grossraumbueros handelt, welche intern vielleicht durch Regale unterteilt sind, nach aussen aber nur minimal (oder manchmal eben garnicht) abgeschottet sind, so dass jegliches Geschehen in der weiteren Umgebung am Arbeitsplatz zu hoeren ist. Wenn ich hier von der weiteren Umgebung rede, dann meine ich damit durchaus nicht nur den Gang, an welchem das Buero liegt: zumindest in der urspruenglichen Ausfuehrung konnte man auf der vierten Etage klar und deutliche mitbekommen, was in der Eingangshalle vor sich ging. Dass dies, vor allen Dingen wenn man einfach ein wenig laermempfindlicher ist, nicht unbedingt zu einem produktiven Arbeiten beitraegt sollte sich dabei wohl von alleine verstehen. Dies war dann auch der Grund, warum es immer wieder Initiativen gegeben hat, die Innenarchitektur anzupassen. Dies ist allerdings nicht so ganz einfach, weil es neben so Dingen wie Brandschutzbestimmungen vor allen Dingen den Architekten selber gibt, welcher (zumindest muss ich immer wieder den Eindruck gewinnen) eine sehr exponierte Stellung zu haben scheint. Der Entwurf des ganzen Gebaeude scheint so sehr nach einer bestimmten Philosophie (oder sollte ich sagen Ideologie) gestaltet worden sein, dass man manchmal das Gefuehl hat dass sich hier die Menschen nach dem Bau richten sollen, statt umgekehrt. Es nuetzt eben leider nicht sonderlich viel, wenn alles supertoll aussieht und nach tollen Idealen entwickelt worden ist, man dennoch aber nicht vernuenftig darin arbeiten kann. Nun ja, ein schwieriger Prozess eben, aber mit entsprechender Beharrlichkeit lassen sich doch manchmal kleine Aenderungen erreichen.

In Folge der Inquisition (den Gespraechen zum Fortgang der Doktorarbeiten) im letzten Herbst gab es in den letzten zwei bis drei Monaten eine Reihe von Vorschlaegen, wie sich denn die vorgebrachten Beschwerden in Sachen Laermbelaestigung baulich aufgreifen lassen. Nach einigen Iterationen (und einem Machtwort von Ralph was die Finanzierung betrifft), lagen dann im Juni Plaene auf dem Tisch, wie denn die drei offenen Bereiche umgestaltet werden koennen. Da dies natuerlich einiges an Baumassnahmen erfordert, war ein Teil der logistischen Aufgabe herauszufinden, wohin man die Doktoranten und Masterstudenten in der Zwischenzeit ausquartieren kann; fuer diejenigen, welche nicht von zuhause arbeiten, ist einer der Praktikumsraeume mit Computern eingerichtet worden, so dass auf diese Weise eine limitierte Anzahl an Arbeitsplaetzen bereitgehalten wird. Was aber passieren muss – vollkommen unabhaengig davon von welchem Platz aus man die naechsten Wochen zu arbeiten gedenkt – ist, dass die derzeitigen Arbeitsplaetze freigeraeumt werden muessen. Folgerichtig hat hier nun das grosse Packen begonnen.

Umbauarbeiten

Wohin aber mit all den Sachen in der Zwischenzeit? Nun, da hat sich fuer die meisten Gegenstaende die oben abgebildete Loesung gefunden, naemlich Umzugscontainer, welcher hier seitens der Uni ausgegeben werde. Was ich bisher aber finden konnte war alles schon vergeben, so dass ich mich wohl noch einmal auf die Suche machen muss…