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Fri, 16. September 2011 – 10:28

Angesichts der Tatsache, dass ich vom heimischen Schreibtisch aus fuer einen sehr langen Zeitraum keine Internetverbindung gehabt habe, war es um Updates fuer die Peripherie meiner Rechner eher schlecht bestellt. So kommt es dann auch, dass die Firmware fuer meine beiden Drobos schon eine Weile nicht mehr auf dem aktuellen Stand war. Fuer den bisherigen laufenden Betrieb war dies allerdings kein so sonderlich grosses Problem, weil beide Geraete mit maximal 2 TB grossen Festplatten bestueckt waren, was ohne weitere Updates unterstuetzt wurde. Da meine Archivierungsanforderungen aber munter weiterwachsen, habe ich mittlerweile den Punkt erreicht, wo ein Upgrade auf Platten jenseits der 2 TB Marke notwendig wird; der logische naechste Schritt ist es, zunaechst einmal die einzige noch verbliebene 1.5 TB Platte gegen eine 3 TB Platte auszutauschen um auf diese Weise wieder ein wenig Luft zu kriegen. Da Festplatten mit den entsprechenden Kapazitaeten aber noch nicht so sonderlich lange auf dem Markt sind (zumindest nicht zu erschwinglichen Preisen), hat deren Unterstuetzung erst vor einer Weile Einzug gehalten:

“New larger capacity drives (e.g. 2.5TB, 3TB) are now available for purchase in 3.5in SATA models. Drobo supports the use of these high-capacity drives in Drobo systems to allow users to continue to expand their Drobo storage.

The release for 3TB drive support for the Drobo 4-bay units is almost complete however we are continuing to put the release through quality assurance testing. The good news is that the release will also support greater than 3TB drives when they become available (e.g. 4TB, 5TB). We want to ensure that we have tested the release thoroughly so that your data stays safe on your Drobo.”

Jetzt, wo mein Rechner inklusive Peripherie am Netz haengt, habe ich mal noch die diversen Updates/Upgrades nachgeholt, welche bisher ausgeblieben waren. Neben den Firmware-Upgrades habe ich auch eine aktualisierte Fassung des Drobo-Dashboard installiert, dem Tool ueber welches sich die angeschlossenen Drobos verwalten und inspezieren lassen; wie sich herausstellt hat sich da einiges getan, denn die neue Version enthaelt eine recht grosse Anzahl neuer Funktionen unter einer komplett ueberarbeiteten graphischen Oberflaeche.

Drobo Dashboard

Wenn ich dies mit der aelteren Version vergleiche, dann wuerde ich schon sagen, dass da deutlich an dem Outfit poliert wurde. Natuerlich beschraenken sich die Aenderungen nicht alleine auf das Aussehen, aber dies ist sicherlich was zunaechst einmal ins Auge faellt. Dies wird noch ein wenig besser deutlich, wenn man sich einmal die Statusinformation eines einzelnen Geraetes anschaut:

Drobo Dashboard

Alle relevanten Informationen werden gut lesbar angezeigt, so dass man mit einem Blick sehen kann was Sache ist. Wie in diesem Fall anhand der Farbcodierung zu erkennen ist, wird es bei Drobo 2 bald einmal Zeit fuer ein Upgrade in Sachen Festplatten-Belegung; mit 740 GB freiem Speicherplatz ist hier sicherlich noch nicht Not am Mann, aber das Upgrade bis zum allerletzten Augenblick hinausschieben muss ja auch nicht sein – dementsprechend hat mittlerweile die Suche nach 3 TB Platten begonnen, mit welchem ich das System aufruesten kann.