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Thu, 22. September 2011 – 16:25

Manchmal ist es schon unglaublich, was man noch so alles in den Schraenken findet, wenn man sich denn mal die Muehe macht ein wenig aufzuraeumen und auszumisten. Neben so manchem Fundstueck, welches eher zum Schmunzeln anregt, gibt es aber auch einige Relikte, bei welchem man einfach nur fassungslos den Kopf schuetteln kann.

Um Zuge meiner Bemuehungen endlich mal ein wenig Ordnung in meine Finanzen zu bringen (ein Bereich, welcher die letzten Jahre ueber straeflich vernachlaessigt wurde), hatte ich ja schon Beginn der Woche die diversen Ordner unter die Lupe genommen. Bereits bei dieser Aktion sind wieder Dinge aufgetaucht, welche ich entweder schon verdraengt oder vergessen hatte (vielleicht auch eine Kombination aus beidem); worum es mir vor allen Dingen aber erst einmal ging, war einen kleinen Ueberblick darueber zu kriegen, was eigentlich noch so alles an Unterlagen bei mir gebunkert ist und wo ich dann im naechsten Schritt das finden kann, was ich zur Abwicklung meiner Bank- und Versicherungsgeschaefte benoetige. Auch wenn ich persoenlich nicht so scharf auf das Wegschmeissen von Dingen bin, wie dies bei Julia mitunter der Fall ist, so fand ich es schon recht angenehm anschliessend festzustellen, dass doch einiges an Platz im Buecherregal freigeworden ist.

Unter dem, was dann schliesslich uebrig geblieben war, befanden sich dann Relikte aus aus einer lang vergangenen Zeit. Auch wenn ich so recht dunkel immer noch im Hinterkopf hatte, dass von irgendeiner Sache regelmaessig Geld von meinem Konto in Honnef abging, so wurde es ein wenig diffus, wenn ich versuchte zusammenzukriegen, worum es sich dabei eigentlich handelte. Wie sich nun anhang laengst vergessener Unterlagen herausstellte, hatte ich vor Ewigkeiten ja mal eine Lebensversicherung abgeschlossen, welche ueber die Jahre munter meine Verdienste angeknabbert hat, ohne mir im Gegenzug aber eine vernuenftige Leistung zu bieten. Finde ich schon ein wenig erschreckend, was einem da so auffaellt, wenn man sich endlich einemal die Muehe macht alle das Kleingedruckte zu lesen – ich denke mal mit solchen Konditionen wuerde man sich heute garnicht mehr abgegeben wollen. Hoechste Eisenbahn also, da ein wenig Ordnung reinzubringen!