Also das it nun wirklich eine Weile her, dass ich mit der niederlaendischen Bahn unterwegs gewesen bin. Mit ein wenig Glueck sollte es moeglich sein ein Datum ueber zurueckliegende Blog-Eintraege ausfindig zu machen – andererseits weiss ich auch so schon, dass dies noch eine ganze Weile vor dem Umzug nach Bonn gewesen sein muss. Folgerichtig muss der letzte Trip also gut zwei Monate zurueckliegen. Wenn ich demgegenueber bedenke, dass ich frueher einmal jede Wochen auf der Strecke Nijmegen-Hoogeveen unterwegs war, dann ist dies schon eine deutliche Veraenderung. Ich denke mal gerade was dies betrifft vermisse ich schon ein wenig das arbeitsbedingte Unterwegssein; das soll zwar nicht unbedingt heissen, dass ich staendig auf Achse sein muss, aber auf der anderen Seite gibt es doch schon ein wenig das Risiko den eigenen Horizont zu verengen, wenn man sich zu sehr an einen einzigen Ort bindet (das ist aber sicherlich etwas, dass ich bei der anstehenden Runde an Vorstellungen bei diversen Firmen im Hinterkopf behalten werde).

Aber noch einmal zurueck zum derzeitigen Transportmittel: Gerade nach einer Fahrt mit dem ICE ist es immer schon ein deutlicher Kontrast, wenn man auf einen der Zuege weiter Richtung Norden der Niederlande umsteigt. Damit will ich noch nicht einmal behaupten, dass die Sitzmoeglichkeiten hier sonderlich schlecht sind, aber vom ICE in einen ueberquellenden IC zu wechseln ist schon etwas, dass sich bemerkbar macht. Was mir jetzt natuerlich noch am meisten unter den Naegeln brennt ist die Frage, ob alles mit dem Umsteigen in Zwolle glatt geht: rein nach Fahrplan habe ich dort drei (!) Minuten Zeit um mich von Gleis fuenf nach drei zu begeben – da darf nicht viel schief gehen unterwegs, ansonsten muss ich schauen, was aus meinem in Hoogeveen wachtenden Taxi wird.