Da geht es nun also auf die Zielgerade: die zwei Monate, welche ich auf Vertragsbasis fuer das ASTRON Radio-Observatory (RO) gearbeitet habe, sind fast vorbei – nur noch eine Woche, dann laeuft der Vetrag ab und ich kann (bzw. muss) mich anderen Dingen zuwenden. Was genau jetzt der naechste Schritt, die naechste Station, sein wird kann ich noch immer noch sagen, aber angesichts der Dringlichkeit habe ich mal andere Aktivitaeten ein wenig zurueckgefahren, um mich verstaerkt der Suche zuzuwenden; wie schnell dies nun gehen wird kann ich noch nicht abschaetzen, aber ich werde jetzt einfach mal hingehen und die Augen offen halten und Kontak aufnehmen – schliesslich laesst sich ja nicht erwarten, dass mir einfach etwas so mir nichts Dir nichts in den Schoss faellt. Wie ich ja schon einmal erwaehnt hatte, ist dies noch ein wenig ungewohnt, weil ich die letzten Jahre ja eben nicht grossartig auf Jagd gehen musste; dass kann, wie ich jetzt merke, aber auch den Nachteil haben, dass man eben nicht ueber etwas radikalere Wechsel in der Laufbahn nachdenkt, sondern sich mitunter in recht vorgegebenen Wassern bewegt. Um den eigenen Werdegang aber deutlich mehr selber zu getalten, habe ich auch heute Morgen schon wieder einiges an Zeit zugebracht, mich bei moeglichen Arbeitgebern umzuschauen.

Auch wenn letzteres ziemlich wichtig ist, so sollte ich darueber nicht vergessen, dass es noch ein paar Dinge gibt, welche ich bis Ende der kommenden Woche fertigstellen muss; aus dem Aufgabenkatalog fuer die Arbeiten an der LOFAR User Software (LUS) gibt es noch ein paar offene Punkte, welche noch ein wenig Aufmerksamkeit erfordern. Leider hat mich da in der letzten Woche da ganze hin und her mit den Pulsar Leuten ein wenig zurueckgeworfen, aber nachdem ich feststellen konnte, dass ein Teil der notwendigen Arbeiten von der anderen Seite einfach nicht erledigt wurden, fuehle ich mich da deutlich wenig unter Druck gesetzt Dinge zu liefern; alles was ich machen kann ist, moegliche Fehler meinerseits auszumerzen und Anpassungen im Gesamtsystem zu dokumentieren – wenn die Leute dann noch nicht einmal hingehen und die Hinweise lesen (geschweige denn beachten), dann liegt dies ausserhalb dessen, was ich machen kann. Wenn ich also fast zwei Wochen daraufhingewiesen habe, dass ein systemseitig verwendetes Script fuer die Generierung der Daily-Builds angepasst werden muss (und ich sogar schon die korregierte Version zur Verfuegung stelle), dann liegt es sicherlich nicht mehr an mir, wenn ich jetzt immer noch eine Uralt-Fassung um System vorfinde (worauf ich eh keinen Zugriff habe so dass ich dies aendern koennte).

Egal, ich sollte einfach schauen, dass ich mich nicht zu sehr ueber derartige Dinge aufrege, aber vielleicht ist es nun auch die Perspektive von aussen, welche mich wenig geduldig sein laesst, wenn Dinge intern einfach nicht laufen. Gluecklicherweise ist es damit bald vorbei (auch wenn ich natuerlich schon gerne weiterhin dafuer sorgen wuerde, die LUS zu einem wirklich guten Software-Packet zu machen), so dass ich mich mit gewissen Dingen nicht mehr abgeben muss (auch wenn es sicherlich wieder neue Dinge geben wird, an welchen man sich reiben kann).