Es gibt manchmal Filme, welche man sich anschauen will, auch wenn von vorne herein klar ist, dass einen keine grosse Kunst erwartet:

You can’t watch Deep Rising without accepting it as a director’s wet-dream as he wallows in overt homage to the action and horror films he loves. Indeed, it is a pointless task trying to watch Stephen Sommers’ film without acknowledging every cliché in the proverbial horror director’s manual, in so far you simply accept you’re watching a film constructed from other movie’s more prominent parts. Yet despite the lack of any sense of originality (in fact, originality would be nothing more than a hindrance here), Deep Rising is the cinematic equivalent of all your favourite sweets thrown into one bag. It’s a self-referential movie that knows what it is and tries to do no more, and with its glowing-satiric humour, b-movie styling, and Treat Williams hamming it up, you’ve got a recipe for something very sweet.

Als ich vor Jahren in Spanien war, hatte ich mir dort eine Filmzeitschrift gekauft, in welcher “Deep Rising” besprochen wurde, allerdings weniger aus der erzaehltechnischen Perspektive heraus (von wo man wohl auch nicht so sonderlich viel vermelden kann), sondern aus der filmtechnischen Sichtweise. Ich kann mich noch recht gut daran erinnern, dass die CG-Effekte fuer das See-Monster in ziemlicher Ausfuehrlichkeit besprochen wurden: von den ersten Mesh-Modellen bis hin zum Composing, also der Integration in die Real-Aufnahmen mit Schauspieler. Da ich wenig spaeter das Script in die Haende bekommen hatte, wollte ich immer noch einmal den Film auch wirklich sehen – nichts wirklich dringendes, aber dennoch etwas, das haengen geblieben ist. Das habe ich nun kurz vor Weihnachten mal noch nachholen koennen, so dass sich auf diese Weise eine (wenn auch nicht zu grosse) Bildungsluecke schliesst. Dem Review muss man sicherlich recht geben was die Konstruktion der Story betrifft: da ist nicht sonderlich viel zu berichten und der Ablauf ist recht gut vorherzusagen. Wo ich zugegebenermassen allerdings schon ein wenig mehr erwartet haette, war bei dem Monster: wie ueblich sind die Sequenzen wo Dinge eher angedeutet werden (und daher der Fantasie des Betrachters ausreichend Spielraum lassen) die effektivsten.