Auch wenn es fuer das noch recht frische Jahr 2012 bereits hochgesteckte Erwartungen gibt, was die Veroeffentlichung an Filmen betrifft, so habe ich doch immer noch einiges an Streifen aus dem abgelaufenen Jahr “abzuarbeiten”. Neben den anderen recht offensichtlichen Kandidaten wie X-Men: First class oder Limitless, landete auch Battle Los Angeles umgehend nach der Veroeffentlichung des ersten Trailers auf der Wunschliste. Da ich ansonsten aber wieder einmal vorwiegend mit diversen Serien beschaeftigt war, sind die laengeren Filme ein wenig liegengeblieben. Da dies aber natuerlich kein Dauerzustand bleiben konnte, habe ich mir jetzt doch mal noch ein klein wenig Zeit abgezweigt, um auch diese Bildungsluecke noch zu fuellen.

So als direkter Vergleich fiele mir vielleicht noch Skylight ein, auch wenn ich sagen muss dass Battle L.A. deutlich ueberzeugender geworden ist und immerhin ein wenig Story vorzuweisen hat. Einen Vergleich mit e.g. Independence Day wuerde ich an dieser Stelle weniger ins Auge fassen, weil der Zugang deutlich weniger verklaerend und humoristischer ist; stattdessen geht es hier ungleich direkter ums einfache Ueberleben und die unmittelbare Konfrontation mit einem ueber weite Strecken strategisch und technisch ueberlegenen Gegner. Rein von der visuellen Seite her sind die Bilder vom in einen Kriegsschauplatz verwandelten L.A. schon recht bedrueckend; das Ganze wirkt eben nicht wie ein grosses Bild in dessen Vordergrund die Haupthandlung stattfindet, sondern es wirkt durchaus wie eine grosse Buehne, auf welcher die Dinge geschehen.