Auch wenn der Abschluss der vierten Season durchaus als Ende der Show haette stehen bleiben koennen, so freut es mich doch zu mit dem Beginn des neuen Jahres ein weitere Season Californication angelaufen ist. Bin ich eher zufaellig drauf aufmerksam geworden, aber ist dadurch natuerlich umso erfreulicher, dies mitbekommen zu haben – damit hatte ich also wieder eine Geschichte bei welcher ich so richtig an der Grenze des guten (?) Geschmacks mitlachen kann. Seit dem Zeitpunkt, wo ich in den Pilot reingeschaut habe, war es vorbei: diese Art von anarchischem Witz in einer amerikanischen Fernseh-Show ist etwas, dem ich nicht widerstehen kann. Und so geht es gleich zu Beginn von Season fuenf wieder in bester Hank-Manier los, dass die Funken fliegen: nach anscheinend erfolgreichen zwei Jahren in New York, treibt es Hank wieder an die sonnige Westkueste… dass dies ein gutes Stueck weit auch daran liegt, dass es wieder einmal schafft sich auf aeusserst effektive Weise Feinde zu machen (diesmal in Gestalt seiner Freundin, welche gegen Ende der Folge das Apartment in Flammen aufgehen laesst), kann man fast schon ahnen. Noch bevor unser fluchender und sexuellen Exzessen keineswegs abgeneigter Schreiber ueberhaupt wieder kalifornischen Boden betrifft legt er bereits auf dem Flug den Grundstein fuer weitere Unannehmlichkeiten, als er das WC fuer einen Quicky mit der (wie sich spaeter herausstellt) Freundin seines Klienten nutzt. Ich bin einfach mal gespannt was denn in den kommenden Folgen auf dem Programm steht – langweilig wird es aber ganz sicher nicht werden… und jugendfrei ganz bestimmt auch nicht.