Ich finde es doch immer wieder beeindruckend, in welcher Weise man selbst fuer die einfachsten Dinge mit Bergen an Formularen ueberhaeuft werden kann. Gluecklicherweise ist mir dies fuer eine ganze Weile erspart geblieben, aber mit der Rueckkehr nach Deutschland komme ich nun wieder voll in den Genuss der verwaltungsbedingten Lawinen aus Papier. Dabei muss es sich garnicht einmal um sonderlich aufwendige Dinge handeln, welche geregelt werde muessen (oder zumindest sollte man dies meinen…); als ich aber heute Mittag von meinem Abstecher ins Institut fuer Numerische Simulation zurueckgekommen bin, war ich verbluefft herauszufinden was fuer einen riesigen Stapel Papier man mir im Sekretariat in die Haende gedrueckt hatte. Was zu regeln ist? Zum schnellstmoeglichen Termin soll ich eine Stelle als wissenschaftliche Hilfskraft zur “Unterstützung beim Code-Refactoring einer testgetrieben entwickelten Moleküldynamik-Programmsuite” uebernehmen – dafuer muss ich natuerlich gegenueber der Universitaetsverwaltung und dem Landesamt fuer Besoldung und Versorgung angemeldet werden. Wie viele Angaben man da aber machen darf ist schon verblueffend – wenn ich bedenke dass es sich dabei um eine auf knapp zweieinhalb Monate begrenzte Stelle handelt, dann faellt das Verhaelt von Formularseiten pro Arbeitstag schon erschreckend hoch aus. Auch will mir nicht so ganz in den Kopf gehen, warum ich z.B. Angaben ueber fruehere SHK Stellen (Studentische Hilfskraft) an der Uni (welche schon ueber das LBV abgerechnet wurden) noch einmal komplett angeben muss; erscheint mir vollkommen unnoetig, denn man sollte doch erwarten dass derartige Information bei Vorlage der Personalnummer abrufbar sind – aber vielleicht besteht da einfach ein zu grosses (mir ein nicht nachvollziehbares) Verlangen an gen Himmel wachsenden Papierbergen.