Also auf Dauer geht dies schon einmal an die Nerven: auch nach nun fast einem Monat nach meinem Vorstellungsgespraech in Koeln, ist immer noch nicht klar, wie es nun eigentlich um den Job bestellt ist. Das besonders aergerliche dabei ist, dass die Probleme noch nicht einmal auf Seiten der direkt Beteiligten zu liegen scheinen: von all dem, was ich bisher mitbekommen habe, sind sowohl das prometheus Team als auch ich daran interessiert zusammenzukommen – wodurch aber bisher alles noch ausgebremst wird, ist anscheinend fuer die Uni-Verwaltung noch ausreichend geklaerte Frage der Qualifikation. Da in der Stellensschreibung als Anforderung ein “abgeschlossenes Fachhochschulstudium der Informatik, bzw. gleichwertige Faehigkeiten und Erfahrungen” angefuehrt sind, scheint es selbst nach Einreichung diverser Unterlagen noch immer Zweifel an der Gleichwertigkeit zu geben. Worauf sich dies nun genau begruendet kann ich nicht nachvollziehen, zumal mir eben keine formalen Kriterien vorliegen, welche ich mit den im Rahmen von LOFAR geleisteten Aufgaben vergleichen koennte. Was ist denn aber einem abgeschlossenen Fachhochschulstudium der Informatik gleichzusetzen? Das klingt doch alles sehr nach Erbsenleserei und ist ziemlich frustrierend; da habe ich schon einen Job gefunden, welcher mich wirklich interessiert und in welchen ich mich einbringen will… und dann kann ich nichts anderes machen, als hier auf heissen Kohlen zu sitzen und der Dinge zu harren, welche da kommen.

Aber soll ich wirklich einfach nur da sitzen und warten, oder sollte ich doch fuer alle Faelle einen Plan B zur Verfuegung haben? Der Gedanke widerspricht mir derzeit noch gewaltig, aber einfach nur untaetig herumsitzen ist alles andere als schoen.