Stueck fuer Stueck arbeite ich mich in diesen Tage durch die Sammlung an Software-Paketen und Tools, welche hinter den Kulissen von prometheus zum Einsatz kommen. Waehrend ich zeitlich schon versuche auch schon ein wenig eigene Beitraege hinzuzufuegen (da hat es heute durchaus auch wieder Fortschritte gegeben), so muss ich natuerlich auch lernen mit den Dingen umzugehen, welche bereits in Gebrauch sind. Dazu gehoert dann auch das Bearbeiten der Homepage: ganz im Gegensatz zu dem, was ich von den letzten Jahren kennen und durchaus schaetzen gelernt habe, haben sich die Prometen fuer einen anderen Weg entschieden (ueber welchen ich mich dann auch ein Stueck weit von Jens habe aufklaeren lassen). Im Gegensatz zu z.B. einer Wiki, bei welcher die Seiten dynamisch – d.h. erst bei Anfrage – erzeugt werden, setzt sich die prometheus aus einer Sammlung statischer Seiten zusammen. Statt nun aber direk den HTML-Code zu editieren (was man natuerlich im Extremfall auch machen koennte), erfolgen Aenderungen auf einer Reihe von Seitenvorlagen, aus welchen dann anschliessend die eigentlichen Seiten erzeugt werden, welche ueber den Webserver verfuegbar sind.

prometheus Homepage

Das ganze ist ein wenig gewoehnungsbeduerftig, so dass es schon gut war ggf. direkt bei Jens nachfragen zu koennen; nach einer Anleitung hatte ich zuvor leider erfolglos gesucht, so dass ich gleich die Gelegenheit genutzt habe ein paar Screenshots zu machen, damit ich diese dann fuer eine (zumindest minimale) Dokumentation verwenden kann – wo diese dann letzten Endes landes muss ich mir noch einmal ueberlegen, aber ich denke mal dies ist durchaus eines der Felder, bei welchen ich helfen kann die Infrastruktur des Projektes zu verbessern. Von der mehr technischen Seite her hat der ganze Prozess aber auch direkt einen weiteren Engpass aufgezeit, um dessen Behebung ich mich kuemmern kann: wie schon erwaehnt, werden die auf dem Server bereitgestellten Seiten aus einer Reihe von Vorlagen generiert (dies geschieht durch ein Tool namens Jekyll) – dieser Vorgang aber dauert (unter anderem auch von der Auslastung der Machine, auf welchem der Job laeuft) eine ganze Weile, so dass ich nur ungerne von einem wirklich fluessigen Arbeiten sprechend moechte. Der wesentliche Nachteil ist eben, dass es – wie zum Beispiel bei einer Wiki – keinen schnellen Preview gibt, weil erst einmal alles neu generiert wird; will man aber “mal eben ein paar Varianten durchprobieren”, so findet man sich staendig in der Warteschleife wieder, weil zunaechst einmal die an den Vorlagen gemachten Aenderungen durchgenudelt werden. Gerade dieser Umstand war es aber, was mich seinerzeit bei ASTRON dazu bewogen hat den, eigentlich recht netten, Nanoblogger zugunsten eines CMS aufzugeben. Nun ist es nicht an mir direkt alles bei den Prometen neu zu machen – eine Optimierung des derzeit bestehenden Systems waere aber schon eine spuerbare Verbesserung, von welcher alle Beteiligten provitieren wuerden…