Da haette ich nun also auch noch diesen Punkt hinter mich gebracht…

Da ich ja seit Anfang April Arbeitnehmer an der Universitaet zu Koeln – und damit im oeffentlichen Dienst – bin, hatte ich noch eine aerztliche Antrittuntersuchung zu absolvieren. Auch wenn ich mir da nicht so sonderlich viel drunter vorstellen konnte, so glaube ich doch nicht, dass ich da etwas haette befuerchten muessen. Mit dieser Vermutung lag ich schon ganz richtig, denn schliesslich waren die eigentlichen Untersuchungen selber eher minimal – ich habe insgesamt wahrscheinlich mehr Zeit mit Warten zugebracht, als mit den beiden Aerzten (das war allerdings nicht so schlimm, da ich ja schliesslich noch ein wenig programmieren und lesen konnte).

Was jetzt die Resultate betrifft gibt es eigentlich nur wenig zu berichten: sowohl was meine allgemeine gesundheitliche Verfassung, als auch die Sehstaerke betrifft scheint alles in Ordnung zu sein. Die erste Untersuchung fiel recht kurz aus und war eigentlich mehr ein Abfragen, denn ein wirkliches nachschauen. Da ich (gluecklicherweise) keine chronischen Krankheiten habe oder irgendwelche Medikamente nehme, gab es nichts weiter zu ueberpruefen; also nur mal schnell nach dem Blutdruck geschaut und Herz abgehoert, dann war ich auch schon wieder draussen. Wobei, so ganz stimmt dies nicht: der untersuchende Arzt zeigte eine gewisses Interesse fuer die Moeglichkeiten mit oeffentlichen Verkehrsmitteln zwischen Bonn und Koeln zu pendeln. Hintergrund fuer diese Nachfrage waren Ueberlegungen die Koelner Stadtgrenzen hinter sich zu lassen und zusammen mit der Familie die Zelte weiter Richtung Sueden aufzuschlagen; da ich mittlerweile ja ein wenig Erfahrungen sammeln konnte – zum Beispiel was die Wahl zwischen Strassenbahn und Zug betrifft – sprach ja nichts dagegen ein klein wenig davon weiterzugeben… auch wenn dies fuer sich genommen mindestens so umfangreich war (wahrscheinlich sogar noch mehr) wie die vorhergehende Untersuchung.

Sonst noch auf dem Programm stand ein Sehtest; bis dahin dauerte es allerdings eine Weile, da das Durchreichen von Arzt zu Arzt nicht so richtig funktionierte. War aber nicht sonderlich schlimm, denn schliesslich waren die Akkus in meinem Laptop ja noch ausreichend geladen, so dass ich die Zeit einigermassen sinnvoll verbringen konnte (indem ich weiter in die Internal von Rails abgetaucht bin). Nach einer Weile tauchte dann aber doch noch eine Aerztin auf, um mich einzusammeln. Was dann kam war auch wiederum nicht sonderlich spannend – interessant war fuer mich eigentlich nur, dass es a) bei dem Test vorwiegend um die richtige Einstellung der Sehstaerke mittels der Brille ging und b) ich mit dem Glas auf der Nase ueber eine Sehqualitaet von 125% verfuege… da kann man den beiden Damen aus dem Laden in Duisdorf nur erneut noch einmal ein Kompliment fuer die gute Beratung und Arbeit machen.

… und dann war es das auch schon. Da es ansonsten keine weiteren Untersuchungen mehr zu absolvieren gab, konnte ich mir also wieder meine Sachen schnappen und losziehen; was es sonst noch so an Ergebnissen und Berichten gibt, wird ueber die Uni-interne Hauspost zugestellt.