Na das war doch mal ein Trip zu Abschluss meines ersten Monats bei den Promethen: wie ja bereits berichtet, hatte ich diverse Kombinationen von Fahrrad und Bahn (sowohl Buch als auch Zug) ausprobiert. Was aber immr noch ausstand, war die Fahrrad-Solo Exkursion – einmal Koeln und zurueck nur mit dem Rad. Ein wenig hatte ich mir dies ja schon online angeschaut: rein von der Entfernung her ist es in der Tat nicht so wild, schliesslich denn schliesslich laesst sich mit dem Drahtesel eine ganz andere Route waehlen, als dies mit der Bahn der Fall ist. Um es mal gleich vorweg zu nehmen: von Tuer zu Tuer macht es so gut wie keinen zeitlichen Unterschied, ob ich oeffentliche Verkehrsmittel benutze oder den ganzen Weg strampele (bei der Tour kam leider ein wenig erschwerend hinzu, dass aufgrund eines leicht verzogenen Hinterrades eine Bremse leicht schleift, so dass ich mehr Kraft aufwenden muss als unbedingt noetig).

GPS Track

Wie ich dies schon bei einer Reihe der zurueckliegenden Trips gemacht habe, ist auch heute wuerde – und bei dieser Gelegenheit natuerlich ganz besonders – der GPS Tracker wieder mitgelaufen; da ich vor allen in Richtung Sommer vorhabe noch das eine oder andere Mal mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren, kann es ja nicht schaden ein wenig Daten ueber die moeglichen Routen zu sammeln. Dass dazu nicht alleine das Zahlenmaterial gehoert, duerfte nicht weiter verwunderlich sein: selbstverstaendlich spielen die Eindruecke von der Strecke und ihrer Umgebung ebenfalls eine Rolle, denn schliesslich geht es bei einem solchen Trip nicht alleine darum von A nach B zu kommen. Was dies betrifft gewinnt man gerade von dem Gebiet zwischen Bruehl und Koeln-Sued einen ganz anderen Eindruck, als wenn man mit Auto oder Bahn unterwegs ist; so kriegt man anders einfach garnicht in gleichem Masse mit, wie sehr doch das Gebiet durch Industrieanlagen und Baggerseen zerrissen ist – das liegt zum einen wohl daran, dass man dies natuerlich auf dem Fahrrad viel unmittelbarer wahrnimmt, zum anderen scheinen aber auch Bahnstrecke und Autobahn nicht einmal durch die am meisten zerpflueckten Landschaftsteile zu verlaufen. Wenn man aber einmal von diesen Eindruecken absieht, dann ist die Fahrt ueber das Land eigentlich recht nett (auch wenn sich nicht immer die Naehe zur groesseren Bundesstrasse vermeiden laesst); so habe ich unterwegs eine Reihe Bauten und Landschaftspunkten ausgemacht, welche sicherlich noch einmal einer genaueren Betrachtung lohnen (dafuer muss ich mir dann aber ein wenig mehr Zeit nehmen und die Kamera mitnehmen).