Ich wuerde mal sagen das war ein langer Tag; nachdem ich heute Morgen um zehn vor sieben aus dem Haus bin, befindet ich mich nun wieder in der Linie 66, diesmal aber mit Ziel Bonn Hauptbahnhof. Vom Timing her kam es super hin, so dass ich mit fuenf Minuten Wartezeit direkt in die Oberdollendorf einsteigen konnte (angesichts der Tatsache, dass die 66 sonntags ja nur im 30 Minuten Takt faehrt schon ganz nett). Von hier aus ist es jetzt noch einmal eine Viertelstunde, dann werde ich mir wieder das Fahrrad schnappen, um noch die letzte Teilstrecke hinter mich zu bringen. Ich hoffe einfach mal, dass der Regen mir auf dem Teilstueck nicht zu sehr zusetzt, denn was da unterwegs vom Himmel runtergekommen ist war wirklich nicht schoen.

Die Fahrt von Giessen aus ist wieder recht schnell verlaufen, da ich mich eigentlich durchgehend mit Holger unterhalten hatte. Es ist schon deutlich, dass ich mit meinem naturwissenschaftlichen Hintergrund noch einmal eine ganz andere Sicht- und Herangehensweise mit in die Koelner Gruppe bringen, welche (richtig eingesetzt) bereichernd wirken kann. Gut, ganz alleine an mir liegt dies nicht, aber ich denke mal der heutige Tag hat durchaus gezeigt, dass es einige Vorhaben und Aufgabenfelder gibt, bei welchem ein weniger geisteswissenschaftliche gepraegter Blickwinkel nicht schaden kann – es ist dann halt die Mischung, welche durchaus interessante Perspektiven mit sich bringt.