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Thu, 05. July 2012 – 08:24

Also es gibt mitunter Nachrichtenmeldungen, bei welchem man sich gleich mehrfach die Augen reiben muss, weil einfach nicht logisch nachzuvollziehen ist, was man da zu lesen bekommt:

Im Mai dieses Jahres hatte die Zentralstelle für private Überspielrechte (ZPÜ) im Bundesanzeiger eine drastische Erhöhung der Urheberechtsabgabe auf USB-Sticks und Speicherkarten bekanntgegeben. So sollen ab 1. Juli 2012 für größere USB-Sticks 1,56 Euro abgeführt werden – bei Speicherkarten jenseits von 4 GByte werden sogar 1,95 Euro fällig. “Eine handelsübliche microSDHC-Card mit 4 GByte kann in Zukunft mehr als das Doppelte kosten – somit ist die Abgabe teurer als manche Karten selbst”, kommentiert Vera Pesata, Sprecherin des Preisvergleichsportals Geizhals. In der Folge komme es zu Hamsterkäufen – vor allem von USB-Sticks und SD-Speicherkarten.

Da ich natuerlich vor allen Dingen ein Augenmerk auf Photographie habe, sind mir recht schnell die Meldungen untergekommen, welche die beschriebene Regelung als recht fragwuerdig einstufen. Sicher, Speicherkarten werden in allerlei Produkten eingesetzt – so natuerlich auch in Smart-Phones, etc. – aber wahrscheinlich zu einem noch groesseren Anteil in Kameras (egal ob Stills oder Video); was an den dort erzeugten Inhalten aber eine Urheberechtsabgabe verlangt, muss man mir erst einmal noch erklaeren. Angesichts der Moeglichkeit im nahen Ausland einzukaufen, wird dies wohl darauf hinauslaufen, dass deutsche Haendler aufgrund der neuen Gesetzeslage ins Hintertreffen gelangen – wenn ich die gesuchten Artikel systematisch guenstiger in den Niederlanden, Oesterreich, etc. erhalten kann, dann werde ich natuerlich auf diese Moeglichkeit zurueckgreifen.