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Wed, 01. August 2012 – 09:16

Den Spruch kennen wir doch alle: “Frauen und Kinder zuerst.” Typischerweise wird diese Aussage in Verbindung gebracht mit Instruktionen in Notsituation, wie dem Untergang eines Schiffes – am beruehmtesten wohl im Falle der Titanic. Interessanterweise scheint es mit dieser Vorgabe aber nicht so weit her zu sein, denn wenn man sich die Zahlen einmal ein wenig genauer anschaut – was ein Team schwedischer Wissenschaftler gemacht hat – dann ergibt sich ein deutlich anderes Bild:

The authors argue that shipwrecks can actually tell us a fair bit about human behavior, since everyone stuck on a sinking ship has to do a bit of cost-benefit analysis. People will weigh their options—which will generally involve helping others at great risk to themselves—amidst a backdrop of social norms and, at least in case of the Titanic, direct orders from authority figures. “This cost–benefit logic is fundamental in economic models of human behavior,” the authors write, suggesting that a shipwreck could provide a real-world test of ideas derived from controlled experiments.

Aufgeschnappt habe ich die Meldung ueber einen Artikel in Ars Technica. Ganz neu war mir der Sachverhalt allerdings nicht: frueher diesen Monat hatte ich bereits von dieser Untersuchung gehoert – entweder via National Geographic oder in den BBC News – so dass mir die Grundrichtung des Ergebnisses durchaus bekannt war. Neben der Untersuchung (und ihrem Ergebnis) ist es also wieder einmal interessant zu beobachten, wie eine Meldungen durch die Nachrichten wandert – typischerweise sind es die mehr spezialisierten Kanaele, welche derartige Dinge zuerst aufschnappen (was dann auch dafuer sprechend wuerde, dass ich den Originalbericht bei National Geographic gehoert habe); von dort aus tauchen die Meldungen dann, wenn als interessant und.oder relevant betrachtet, anderenorts auf.