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Fri, 28. September 2012 – 08:52

Ok, es hat eine ganze Weile gedauert, bis ich mich entscheiden konnte, aber mit dem gestrigen Abend ist die Entscheidung gefallen: mit dem FEISOL Ball Head CB-40D ist nun in Kugelkopf auf dem Weg, um eine Photoausruestung um ein notwendig gewordenes Utensil zu ergaenzen.

Our brand-new CB-40D inherits all the great features and benefits of it’s bigger brother, the classic CB-50D, all at an even lower weight and smaller size. It’s features include FEISOL’s innovative dual-caliper lock design for added stability, an integrated Panning Base, and a cutout for portrait mode photography. A Quick Release Plate (QP-144750) is included.

Feilsol CB-40D

Aufmerksam geworden bin ich auf das gute Stueck durch eine umfangreiche Vergleichsreihe auf Traumflieger.de, wo ich auch schon den vorherigen Kandidaten ein wenig auf’s Zahnfleisch gefuehlt hatte:

Der taiwanesische Hersteller vertreibt hierzulande den Feisol CB-40D-Kugelkopf für rund 129 Euro. Wer glaubt, für den Preis keine hochprofessionelle Vollwertkost zu erwerben, täuscht sich. Der Feisol ist sehr gut mit einer arca-kompatiblen Schnellwechselhalterung, Friktion und separaten Panorama-Ebene ausgestattet. Noch besser: die Haltefähigkeiten sind trotz des noch moderaten Eigengewichts von rund 420gr hervorragend…

Wie ich ja im Vorfeld feststellen musste, ist es leider nicht ganz so einfach, brauchbare – und das will auch heissen: vergleichende – Hintergrundinformationen zu Kugelkoepfen zu finden; so lassen sich zwar auf diversen Foren eine ganze Reihe an Erfahrungsberichten zu einzelnen Modellen auftreiben, aber wenn man einmal etwas mehr darueber wissen will, wie sich z.B. Modell A gegenueber Model B verhaelt, dann wird es sehr schnell duenn an Lesestoff. Dementsprechend sind die ausfuehrlichen Testberichte auf Traumflieger – insgesamt listet der Bericht vom Mai diesen Jahres mehr als 25 Modelle auf – schon eher die Ausnahme; da macht es also Sinn ein weniger genauer hinzuschauen und sich die Beschreibungen recht genau durchzulesen. Klar, einfach nur auf technische Daten sollte man natuerlich nicht achten, aber gerade bei Faktoren wie Absacksicherheit, etc. ist es doch besser sich an harten Zahlen zu orientieren als einfach nur an Statements der “haelt sicher, nie Probleme mit gehabt”.

Joby GorillaPod SLR

Auch wenn mein altes Stativ – welches nicht unbedingt von sonderlicher Qualitaet ist – nicht ohne weiteres in der Lage sein wird, den Kugelkopf aufzusetzen, so geht es mir zunaechst einmal darum eine Loesung fuer den GorillaPod zu haben; was ich an dem ja besonders nett finde ist, dass es sich sehr gut transportieren laesst (sehr kompakt) und aufgrund der flexiblen Beine fast ueberall aufrichtbar ist – allerdings mit dem Problem, dass die Beweglichkeit der Kamera bei einer direkten Montage sehr eingeschraenkt wird. Worauf dies also mitunter hinauslaeuft ist, dass Standsicherheit und Perspektivauswahl in direkter Konkurenz miteinander stehen, was auf Dauer natuerlich kein akzeptabler Zustand ist. Da ich seit einer Weile aber verstaerkt dabei bin nicht nur hand-held zu schiessen, sondern e.g. mit laengeren Belichtungszeiten oder Bildsequenzen zu arbeiten, wird eine gute Stabilisierung notwendig; beruecksichtigt man dabei dann auch noch, dass ich typischerweise zu Fuss oder mit dem Fahrrad auf Erkundungstour gehe, dann wird recht schnell klar, dass ich eine Loesung brauche, welche gut transportabel ist. Der GorillaPod ist unter diesen Bedingungen eine super Loesung, aber eben mit der erwaehnten Einschraenkung – mit dem Kugelkopf laesst sich dies nun endlich noch ausgleichen.