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Tue, 02. October 2012 – 15:32

Neil Young gehoert mit Sicherheit zu den Musikern, welches eine lange und erfolgreiche Karriere vorzuweisen haben; als er vor kurzem bei der D: Dive Into Media Konverenz zu Gast war, lagen ihm aber viel weniger die eigenen Leistungen am Herzen as die Frage wie Musik ihren Weg vom Schaffenden zum Konsumierenden findet:

“It’s not that digital is bad or inferior, it’s that the way it’s being used isn’t doing justice to the art,” Young said. “The MP3 only has 5 percent of the data present in the original recording. … The convenience of the digital age has forced people to choose between quality and convenience, but they shouldn’t have to make that choice.”

Der Punkt ist also nicht unbedingt, dass die Digitalisierung von Musik – und ihre Verteilung auf diesem Wege – etwas schlechtes ist: entscheidender ist vielmehr die Frage, in welcher Qualitaet die vom Kuenster aufgenommenen Stuecke ausgeliefert werden. Erinnert man sich also, dass Codec wie mp3 da ganz massiv Daten wegschmeissen, dann sollte klar sein, dass das Resultat nicht mehr die gleiche Qualitaet hat wie das Ausgangsprodukt. Eine recht interessante Diskussion, in welcher sich ein bekannter Msusiker eben mal in anderer Weise einbringt, als einfach nur auf den boesen Handel mit digitalen Kopien zu schimpfen – Neil Young and the Sound of Music versucht durchaus von einem kuenstlerischen Standpunkt aus zu argumentieren.