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Thu, 04. October 2012 – 09:00

Also fuer diese Nachricht in ich durchaus bereit einen Zgu zu verpassen und eine Verbindung spaeter in Richtung Koeln zu nehmen: als ich heute Morgen noch die Tagesschau vomgestern Abend geschaut/gehoert habe (das passt wunderbar zu den Vorbereitungen fuer den Start in den Tag), bin ich ueber die Nachricht gestolpert, dass binnen Kuerze eine Verfilmung von “Die Wand” in die Kinos kommen soll. Das fuer sich genommen fand ich schon bemerkenswert – schliesslich habe ich das Buch seinerzeit verschlungen – aber die Besetzung der Hauptrolle mit Martina Gedeck scheint mir eine wirklich gute Wahl zu sein.

Eine Frau (Martina Gedeck) schreibt in einer Jagdhütte ihre Geschichte auf, um sich nicht in Einsamkeit zu verlieren: Mit einem befreundeten Ehepaar und deren Hund ist sie vor über zwei Jahren in die Berge Österreichs gefahren. Ein Wochenendausflug. Als das Ehepaar am ersten Abend von einem Besuch im Dorf nicht zurückkehrt, macht die Frau sich auf die Suche. Mitten in der Natur stößt sie gegen eine unsichtbare Wand, eine unerklärliche Grenze, die sie vom Rest der Welt trennt. Die Frau ist auf sich selbst gestellt. Irgendwie muss sie überleben und sich mit ihren Ängsten aussöhnen, die sie immer wieder zu überwältigen drohen. Abgeschnitten vom Rest der Welt wird sie vor die unausweichlichen Grundfragen des Lebens gestellt…

Informationen ueber die Produktion sind bisher noch ein wenig sketchy, aber das duerfte in Kuerze wohl hoffentlich besser werden: ein der wenigen Quellen fuer Hintergrundinformationen ist die offizielle Website zum Film, ansonsten waeren da die ueblichen Portale wie Kino.de oder Cinecitta.de (in der IMDb gibt es bisher noch nicht sonderlich viel zu lesen ausser einer Liste der an der Produktion beteiligten Personen). In der Kuerze der Zeit – schliesslich musste ich ja in Richtung Bahn aufbrechen – konnte ich nur ein paar Kleinigkeiten zusammentragen, aber spannend finde ich die Vorstellung schon: das Buch konzert sich stark auf den inneren Monolog der hinter der Wand eingeschossenen Frau (wenn auch ueber den Umweg ihres Tagesbuches) – es gibt keine anderen Menschen in dieser Einsamkeit und Rueckblicke in die Zeit vor der Isolation sind recht selten. Sicherlich ist dies ein reizvoller Stoff, aber nicht unbedingt ein einfacher. Da bin ich wirklich mal auf das Resultat gespannt.