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Tue, 16. October 2012 – 08:44

Aus rein cineastischer Sicht hat das laufende Jahr ja durchaus einiges zu bieten. Auch wenn ich leider bisher nicht geschafft habe mit allen Veroeffentlichungen Schritt zu halten, so ist es uns am letzten Juli-Wochenende immerhin noch gelungen den mit Spannung erwarteten Abschluss der Dark Knight Saga zu schauen – The Dark Knight Rises war ohne jeglichen Zweifel das Warten wert und liefert einen wuerdigen Abschluss fuer die Trilogie. Unter Leitung von Christopher Nolan haben wir es wieder mit der bereits bewaehrten Gruppe an Schauspielern zu tun, welche bereits in den beiden vorhergehenden Filmen glaenzen konnte: Christian Bale Michael Caine Morgan Freeman und Gary Oldman bilden den inneren Zirkel an Figuren. Ergaenzt wird diese Riege diesmal noch durch zwei Darsteller, welche fuer die Anknuepfung an den Rest des Dark Knight Universums notwendig sind: Anne Hathaway und Joseph Gordon-Levitt bieten mit ihren Rollen einen ersten Blick auf zwei Charaktaere, welche in durchaus prominenter Weise das Batman Universum bevoelkern. Auch wenn bei Hathaways Figur keine sonderliche Ueberraschung mehr moeglich ist – wir haben es hier mit den Anfaengen von Catwoman zu tun – so ist der Brueckenschlag bei Gordon-Levitt filmisch durchaus interessanter gestaltet (und haelt somit bis zuletzt eine kleine Ueberraschung in der Hinterhand); von der Art und Weise, wie dies umgesetzt wurde, musste ich ein wenig an Star Wars: Episode III - Revenge of the Sith (2005) denken, wo die letzten 5-10 Minuten in absolut grandioser Weise die Anknuepfung an den Rest der Sage herstellen.

Wie wohl zu erwarten war, gab es recht zeitnah gleich eine Folge auf fxguide, welche sich mit den VFX fuer den Film beschaeftigt; habe ich mir natuerlich direkt angehoert, um auf diese Weise ein wenig hinter die grandiosen Kulissen zu schauen – der fxpodcast #230 bietet eine ausfuehrliche Diskussion mit Visual effects supervisor Paul Franklin von Double Negative ueber die Arbeiten – sei es in Form praktischer Effekte, als auch digitaler Ergaenzungen – an dem Film.