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Tue, 06. November 2012 – 21:00

Da neigt er sich also dem Ende zu – der erste offizielle Tag, an welchem nun regelmaessig von zuhause aus arbeite. Wie nicht anders zu erwarten erfordert dies auf der einen Seite ein wenig mehr Selbstdisziplin… auf der anderen Seite habe ich aber deutlich mehr Freiheiten, was die Einteilung der Arbeitsphasen betrifft. Davon am meisten betroffen sind vor allen Dingen die Stunden am Morgen und am Abend – also eigentlich die Zeiten, wo ich ansonsten im Zug unterwegs bin: mit dem kurzen Weg zwischen Bett und Schreibtisch, brauche ich mir nur schnell einen grossen Becher Tee schnappen, um mich anschliessen vor den Rechner zu setzen. Hat rech gut funktioniert, auch wenn ich erst gegen Nachmittag so richtig warmgelaufen bin (was dann auch dazu gefuehrt hat, dass ich heute Abend den Sport habe ausfallen lassen). Die letzten beiden Stunden waren dann noch einmal richtig produktiv, wo ich mich einfach ganz auf ds konzentrieren konnte, was ich an Ideen im Kopf hatte. Vom Prinzip her ist dies ja nicht neu, denn wenn ich mir in Erinnerung rufe, wie ich ueber weite Strecken an der DAL gearbeitet habe, dann habe ich die meisten Fortschritte am Code zu den Zeiten gemacht, wo ich eben nicht im Institut war; dass soll jetzt keinesfalls heissen, dass es gut ist sich komplett zu verkriechen, aber es kommt einfach auf die Dosierung an. Insgesamt ist dies schon einmal ermutigend… aergerlich nur, dass ich mich nicht schon eher darum gekuemmert habe.