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Mon, 19. November 2012 – 18:33

Auch wenn ich dem Film vielleicht nicht ganz die Aufmerksamkeit habe zukommen lassen, welche er verdienen wuerde, so ist mir nicht entgangen, dass es sich bei Drive (2011) durchaus um ein Kleinod handelt, welches man von Werbebildern und dem Trailer nicht erwarten wuerde.

Journalists and reviewers have called Drive a “classic Los Angeles heist-gone-wrong story” that is a “tribute to the genre of car films” in the vein of movies like Bullitt (1968). A character study, themes Drive examines consist of “loyalty, loneliness and the dark impulses that rise up even when we try our hardest to suppress them.” It combines comic gore, film noir and B-movie aesthetics, and Hollywood spectacle, resulting in “a bizarre concoction…reminiscent of David Lynch’s Mulholland DriveQuentin Tarantino’s Pulp Fiction, and [with] angst-laden love scenes that would not be out of place in a Scandinavian drama”. Other comparisons have been to the works of Walter Hill, John Carpenter, Michael Mann, Nathanael West, J.G. Ballard and Mike Davis. According to Refn, Drive is dedicated to filmmaker Alejandro Jodorowsky and includes some of Jodorowsky’s existentialism.

Fuer mich in besonderer Weise beeindruckend war die Rolle der Musik, welche immer wieder mit den denBildern zu einer Einheit verwoben wird; die ruhige, gleitende Bewegung der Kamera scheint wie von den Noten getragen, welche sich wie ein Teppich ueber die (naechtliche) Stadt legen. Auch wenn es da rein von der Handlung her keine erkennbaren Parallelen gibt, so musste ich unweigerlich wieder einmal an Solaris (2002) denken, wo sich vergleichbare Sequenzen finden lassen. Beiden Filmen gemein ist, dass Bilder und Musik sich auf einer Ebene bewegen, welche sich vor allen Dingen im Kopf des Protagonisten (im Falle von “Drive” dargestellt von Ryan Gosling) aufspannt. In vergleichbarer Weise musste ich ebenfalls an Ghost Dog: The Way of the Samurai (1999), ein ebenfalls recht introvertierter Film, was die Bedeutung der inneren Verfassung des Hauptcharakters in Bezug auf die Gesamthandlung und die Warnehmung der Welt betrifft. Der Wechsel zwischen ruhigen Abschnitten und explosiv auftauchenden Gewaltausbruechen ist etwas, das wiederum Heat (1995) in Erinnerung kommen laesst; dies sollte wohl nicht verwundern, denn schliesslch wird auch in dem Wikipedia Artikel zum Film ein direkter Link zu Michael Mann (dem Director von Heat und Collateral) hergestellt.

Most of its ethereal electronic-pop score was composed by Cliff Martinez. Refn was a particular fan of his ambient work on the Sex, Lies, and Videotape soundtrack. The score contains tracks with vintage keyboards and bluntly descriptive titles. Refn wanted electronic music for the film and to have the music occasionally be abstract so viewers can see things from The Driver’s perspective. Many songs off of Apollo: Atmospheres and Soundtracks were used in the film. He gave composer Martinez a sampling of songs he liked and asked Martinez to emulate the sound, resulting in “a kind of retro, 80ish, synthesizer europop”. Editor Matt Newman suggested Drive’s opening credits song - “Nightcall” by French electronic musician Kavinsky.

Das klingt doch alles ganz stark danach, dass ich da noch einmal ein wenig Zeit in die Recherche investieren muss… ich habe naemlich den Verdacht, dass es noch eine weitere Assoziation gibt, welche ich bisher nicht zugeordnet bekomme.